Platz 2 - Stefan Reiter - Mister Ried, Vorbild für viele
Es ist derzeit ohnehin fast alles über Stefan Reiter gesagt worden. Er liefert die Blaupause für den kleinen Verein aus einem verschlafenen Eck des Landes, der die Großen ärgert. Alle anderen Topklubs kamen aus den Landeshauptstädten (oder die Admira als Wien-Anhängsel) oder waren finanziell ganz anders aufgestellt, wie Pasching; Ried holte 1998 und 2011 den Cup, wurde 2007 Vizemeister und 2011, unter ganz anderen Vorzeichen, Vierter. Das ist eine enorm lange Zeitspanne und es ist vor allem Stefan Reiter, der ab 2004 aus einem beliebigen Klub aus einer Kleinstadt eine maßgebliche Adresse in Fußballösterreich machte. So wichtig, dass eigentlich alle außer Salzburg, Rapid, Austria und Sturm am liebsten wie Ried wären – auch wenn Reiter zuletzt kein so glückliches Händchen mehr hatte und nun gehen musste. Ob das Ried noch teuer bezahlen wird?
Die großen Erfolge des kleinen Klubs werden sicherlich noch lange Widerhall finden, selbst, wenn das Ziel bis zur Installierung der Zwölferliga nur der Nichtabstieg ist. Reiter hat es durch sein Geschick geschafft, eine Marke zu etablieren, ein Profil zu schaffen. Etwas, woran die meisten anderen Klubs scheitern. Die Liste der Erfolge ist lang, länger als jene der Misserfolge. Dass Reiter noch dazu maßgeblich an der Ligareform beteiligt war, unterstreicht nur das Standing, dass er sich und Ried erarbeitet hat.
Platz 2 - Stefan Reiter - Mister Ried, Vorbild für viele
Es ist derzeit ohnehin fast alles über Stefan Reiter gesagt worden. Er liefert die Blaupause für den kleinen Verein aus einem verschlafenen Eck des Landes, der die Großen ärgert. Alle anderen Topklubs kamen aus den Landeshauptstädten (oder die Admira als Wien-Anhängsel) oder waren finanziell ganz anders aufgestellt, wie Pasching; Ried holte 1998 und 2011 den Cup, wurde 2007 Vizemeister und 2011, unter ganz anderen Vorzeichen, Vierter. Das ist eine enorm lange Zeitspanne und es ist vor allem Stefan Reiter, der ab 2004 aus einem beliebigen Klub aus einer Kleinstadt eine maßgebliche Adresse in Fußballösterreich machte. So wichtig, dass eigentlich alle außer Salzburg, Rapid, Austria und Sturm am liebsten wie Ried wären – auch wenn Reiter zuletzt kein so glückliches Händchen mehr hatte und nun gehen musste. Ob das Ried noch teuer bezahlen wird?
Die großen Erfolge des kleinen Klubs werden sicherlich noch lange Widerhall finden, selbst, wenn das Ziel bis zur Installierung der Zwölferliga nur der Nichtabstieg ist. Reiter hat es durch sein Geschick geschafft, eine Marke zu etablieren, ein Profil zu schaffen. Etwas, woran die meisten anderen Klubs scheitern. Die Liste der Erfolge ist lang, länger als jene der Misserfolge. Dass Reiter noch dazu maßgeblich an der Ligareform beteiligt war, unterstreicht nur das Standing, dass er sich und Ried erarbeitet hat.
Platz 1 - Ralf Rangnick - Als Österreich den internationalen Fußball ein bisschen prägte
Knapp vor Stefan Reiter. Sorry, Österreich, es ist ein Deutscher geworden. Und das hat gute Gründe: Seit 2012 ist in Fußballösterreich alles anders. Verhielt sich Didi Matschitz in Bezug auf den Fußball wie jeder andere Mäzen zuvor, setzte er dann auf dass Modell Dietmar Hopp und Hoffenheim. Seit Rangnick kam, hat sich vieles geändert. 2012/13 musste Peter Stöger einen Punkterekord hinlegen, um Meister zu werden. Seit Rangnick zwischen 2012 und 2015 da war, kommen unglaubliche Talente und gehen um noch unglaublicheres Geld. Sein „Zauberlehrling“ Christoph Freund beherrscht das anscheinend auch ganz gut. Mit Rangnick passierte zudem etwas, was in Österreich seit der Zeit des Wunderteams nicht mehr der Fall war: Rangnicks bedingungsloses Offensivpressing, das seinen Höhepunkt in den Spielen gegen Ajax Amsterdam fand, begeisterte die Fußballwelt und die Erfolge wirken nach.
Mag sein, dass gegenwärtig vor allem Leipzig in Salzburg zuschlägt. Aber die Spieler der Salzburger Bullen stehen deshalb nicht weniger in Auslage und Rampenlicht. Man kann zu Red Bull Salzburg, Leipzig und der Dose stehen, wie man will. An einigen Punkten kommt man nicht vorbei: 1. Der Fußball hat Begeisterungspotential, auch international. 2. Die Ablösesummen sind astronomisch, nicht nur nach Leipzig hin, siehe Mané, Kampl oder Hinteregger. 3. Und auch so hat er Fußball-Österreich geprägt: Als sportlicher Chef in Leipzig beeinflusst er den österreichischen Fußball mit gefühlten 45 Transfers von Salzburg in Richtung Leipzig, worunter das Produkt Red Bull Salzbzurg unter den potenziellen Fans nachhaltig leidet. Rangnick ist´s vermutlich egal, er hat Fußball-Österreich in den vergangenen Jahren geprägt wie kein anderer - positiv wie negativ.
Platz 1 - Ralf Rangnick - Als Österreich den internationalen Fußball ein bisschen prägte
Knapp vor Stefan Reiter. Sorry, Österreich, es ist ein Deutscher geworden. Und das hat gute Gründe: Seit 2012 ist in Fußballösterreich alles anders. Verhielt sich Didi Matschitz in Bezug auf den Fußball wie jeder andere Mäzen zuvor, setzte er dann auf dass Modell Dietmar Hopp und Hoffenheim. Seit Rangnick kam, hat sich vieles geändert. 2012/13 musste Peter Stöger einen Punkterekord hinlegen, um Meister zu werden. Seit Rangnick zwischen 2012 und 2015 da war, kommen unglaubliche Talente und gehen um noch unglaublicheres Geld. Sein „Zauberlehrling“ Christoph Freund beherrscht das anscheinend auch ganz gut. Mit Rangnick passierte zudem etwas, was in Österreich seit der Zeit des Wunderteams nicht mehr der Fall war: Rangnicks bedingungsloses Offensivpressing, das seinen Höhepunkt in den Spielen gegen Ajax Amsterdam fand, begeisterte die Fußballwelt und die Erfolge wirken nach.
Mag sein, dass gegenwärtig vor allem Leipzig in Salzburg zuschlägt. Aber die Spieler der Salzburger Bullen stehen deshalb nicht weniger in Auslage und Rampenlicht. Man kann zu Red Bull Salzburg, Leipzig und der Dose stehen, wie man will. An einigen Punkten kommt man nicht vorbei: 1. Der Fußball hat Begeisterungspotential, auch international. 2. Die Ablösesummen sind astronomisch, nicht nur nach Leipzig hin, siehe Mané, Kampl oder Hinteregger. 3. Und auch so hat er Fußball-Österreich geprägt: Als sportlicher Chef in Leipzig beeinflusst er den österreichischen Fußball mit gefühlten 45 Transfers von Salzburg in Richtung Leipzig, worunter das Produkt Red Bull Salzbzurg unter den potenziellen Fans nachhaltig leidet. Rangnick ist´s vermutlich egal, er hat Fußball-Österreich in den vergangenen Jahren geprägt wie kein anderer - positiv wie negativ.