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Die Würzburg-Connection: Oliver Lederer nimmt es nicht persönlich

Ein Paukenschlag donnerte gestern durch die Fußballwelt: Oliver Lederer wird wenige Tage vor Beginn der Wintervorbereitung von der Admira raus geworfen. Bei Laola1.at sprach er gestern noch über die Gründe.

 

„Es kam doch sehr überraschend für mich und ich versuche aktuell Verständnis aufzubringen“, sagte Oliver Lederer bei Laola1 und die Überraschung ist greifbar. „Es gibt eine neue Vereinsleitung, neue Ideen und meine Person hat nun keine Rolle mehr gespielt. Ich wäre gerne dabei gewesen, muss aber respektieren, dass anders entschieden wurde. Das Positive ist, dass es sich hier nicht um sportliche Gründe handelt.“ Laut Lederer wurde ihm kurz und schmerzlos mitgeteilt, dass „diese Entscheidung getroffen wurde. Ich nehme es aber auch nicht persönlich, ich nehme es professionell hin, allerdings lindert das nicht den Schmerz.“

 

Spieler erfahren es auch aus den Medien

Dabei ging der Klub weder mit dem Trainer, noch mit den Fans zimperlich um: „Mir tut es leid, dass die Spieler aus den Medien davon erfahren haben, das ist aber heutzutage leider gang und gäbe. Ich werde mich aber noch persönlich bei ihnen verabschieden, zumal ich ihnen vieles zu verdanken habe. Und die Fans kennen mich. Bei der Admira haben wir vielleicht nicht so viele Fans, aber gestandene.“

 




 

Die Würzburg-Connection

Die Gründe dürften relativ einfach sein. Der gemeinsame Sponsor der Admira und des deutschen Zweitligisten Würzburger Kickers heißt Flyeralarm und die wollen Kontrolle über den Klub. Kurier-Journalist und Admira-Insider Stephan Blumenschein spricht auf Twitter von der „endgültigen Übernahme von Admira Wacker durch die Würzburger Kickers. Bereits im Sommer war ja Goalie Jörg Siebenhandl dorthin gegangen, der neue Manager Amir Shapourzadeh kam aus Würzburg und Gerhard Bügler ist Aufsichtsratvorsitzender bei der Admira und Geschäftsführer von Flyeralarm, die auch Würzburg sponsoren. Lederer zur Frage nach dieser interessanten Vereinsstruktur: „Ja, es ist eine Milchmädchenrechnung. Man wollte eine Vertrauensperson und mir wurde offensichtlich nicht restlos vertraut.“

 

Linktipp >>> Oliver Lederer im Interview mit laola1.at

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