Manuel Ortlechner: ‚Ich habe von Baumgartner leider nie wirkliche Antworten bekommen'

Im Interview mit den Oberösterreichischen Nachrichten nimmt der ehemalige Austria-Kapitän Manuel Ortlechner erstmals ausführlich zu seiner aktuellen Situation bei den Veilchen Stellung. Der 35-Jährige über mangelnde Fragen, fehlendes Vertrauen und die let

 

Manuel Ortlechner ...
...über die Situation bei der Austria: „. Ich habe oft das Gespräch mit dem Trainer gesucht, aber leider nie wirkliche Antworten bekommen. Irgendwie bin ich ein wenig ratlos. Wären meine Leistungen, immerhin habe ich die ersten sieben Runden jeweils 90 Minuten lang gespielt, schlecht gewesen, hätte ich es verstanden."

 

... darüber, warum er nicht mehr Austria-Kapitän ist: „Ich habe während des Trainingslagers das Gespräch mit dem neuen Sportdirektor Franz Wohlfahrt und Trainer Baumgartner gesucht und gesagt, dass ich unter den gegebenen Voraussetzungen keinen Sinn mehr darin sehe, weiter Kapitän zu sein. Sowohl Baumgartner als auch Wohlfahrt wollten, dass ich weitermache, aber ohne das nötige Vertrauen hätte es keinen Sinn gehabt, weiterhin Kapitän zu bleiben."

 

... über die Zukunft: „Ich führe derzeit viele Gespräche, auch ein Wechsel ins Ausland ist eine mögliche Option. Es ist aber noch zu früh, um etwas Konkretes sagen zu können. Die Entscheidung soll relativ rasch, bis spätestens Mitte April, feststehen. Wohin mein Weg führt, wird aber wesentlich von meiner Frau Kerstin, die als Ärztin beruflich Karriere macht, abhängen. Es muss für uns beide passen, wir sind ein Team. Sie hat sich in den vergangenen 15 Jahren fast immer nach mir gerichtet, diesmal werden wir gemeinsam entscheiden, wohin unser Weg führen wird."

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