Gerhard Stocker: "Dann müssten wir wieder neu aufbauen"

Der Wacker Innsbruck-Boss Gerhard Stocker spricht über den drohenden Abstieg.

Gegenüber Laola1.at nimmt Wacker Innsbruck-Boss Gerhard Stocker zu folgenden Themen Stellung:

 

Die Auswirkungen des möglichen Abstiegs: "Bei uns bedeutet der Abstieg eine Kettenreaktion. Vor allem, weil wir die Zweier-Mannschaft in der zweiten Liga haben. Da sind dann große Herausforderungen zu meistern. Die Westliga-Reform bedeutet, dass sie eigentlich in die vierte Liga absteigen müssen. Damit wird das ganze Konzept, dass wir für Tiroler Talente haben, in Frage gestellt und muss wieder neu aufgebaut werden. Es würde wehtun, dass es beim Weg, den wir in den letzten zwei Jahren vorgezeichnet haben, wieder einen großen Rückschritt geben würde. Dann müssten wir wieder neu aufbauen. Der Fußball wird immer weiter existieren, keine Frage."

Die Budgetfrage: "Beim Budget ist es wieder die Frage, wie weit es gelingt, einen Schulterschluss in Tirol stattfinden zu lassen und wir ein vernünftiges Budget aufstellen können. Ich sage nach wie vor, dass wir immer anbieten, mitzutun und wer mittut, ist gern gesehen. Wenn nicht, dann eben nicht. Ich sehe es als Herausforderung, mit dem zu arbeiten, was wir zur Verfügung haben. Das werden wir dann rasch in der nächsten Woche unter Dach und Fach bringen."

Die Folgen für den Kader: "Die Herausforderung der letzten Tage und Wochen war, den Spielern klar zu machen, dass sie einfach diese Geduld aufbringen müssen. Jetzt die letzte Runde noch spielen, dann muss man sich ab nächster Woche sofort zusammensitzen. Hier ist wieder entscheidend, wie schnell wir die entsprechenden Signale bekommen, von den bestehenden Sponsoren, dass sie bereit sind, einen Weg mit uns mitzugehen oder nicht. Da brauchen die Spieler jetzt eine gewisse Geduld. Wobei wir immer sagen, wenn ein Spieler ein anderes Angebot hat, werden wir darüber sprechen. Wir wollen niemanden etwas verbauen."

 

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