ÖFB-Präsident Leo Windtner: "Uns hat das Spielglück gefehlt"
Im Interview der APA spricht ÖFB-Präsident Leo Windtner über die mäßige WM-Qualifikation und seine anstehende Wiederwahl.
Über die Performance des ÖFB-Teams im vergangenen Jahr sagt ÖFB-Präsident Leo Windtner im APA-Interview: „Bei der EM war das größte Problem, dass doch einige Schlüsselspieler gehandicapt waren. Wir wollten nicht realistisch zur Kenntnis nehmen, dass das doch gewisse Auswirkungen auf die Gesamtmannschaft hat. Wir haben drüber weggesehen, dass die Mannschaft nicht mehr in der Verfassung ist wie noch einige Monate davor“, so Windtner.
Zur bisherigen WM-Qualifikation meint der Oberösterreicher: „Im Herbst haben wir uns schwergetan. Da hat uns aber auch das Spielglück gefehlt. In Serbien haben wir durch etwas zu wenig Cleverness verloren. Auch Irland war in Wien bei weitem nicht das dominierende Team.“
"Das war schade"
Windtner strebt aktuell seine dritte Amtszeit als ÖFB-Präsident an, der Wahlausschuss hat nach einer „Ehrenrunde“ den Oberösterreicher vorgeschlagen. „Es gab Punkte, die noch zu klären waren und die mittlerweile einvernehmlich gelöst sind. Damit war der Zustand der ersten Wahlausschuss-Sitzung - es gab ja insgesamt drei - wiederhergestellt. Wenn am 18. Juni für klare Verhältnisse gesorgt wird, gibt es auch wieder klare Arbeitsstrukturen“, so Windtner, der die öffentliche Auseinandersetzung der Wiederwahl gerne vermieden hätte: „Das war schade, weil man damit nicht einer Person schadet, sondern einer Institution. Es lässt sich leider nicht vermeiden. Es ist in anderen Gremien wie auch bei uns so, dass es schwierig ist, medial dicht zu halten. Es hat mich überrascht, ist für mich aber erledigt.“