Marco Rose: "Ich bin ein Gerechtigkeitsfanatiker"
Im Interview mit dem Kurier spricht Rose unter anderem über die Aufgabe in Salzburg und seine sportlichen Ziele.
Unter Neo-Trainer Marco Rose ist Salzburg mehr als erfolgreich in die neue Saison gestartet. Vier Pflichtspiele, vier Siege, 15 Tore erzielt. Im Gespräch mit Stephan Blumenschein vom Kurier steht der 40-jährige Deutsche Rede und Antwort.
Die Mannschaft mache ihm die Arbeit im Moment sehr leicht, so Rose, "weil sie einen guten Charakter hat." Sich selbst beschreibt der Deutsche als sehr ehrgeizig: "Ich identifiziere mich immer zu 100 Prozent mit den Dingen, die ich mache. Aber ich erwarte deshalb auch sehr viel zurück. Ich bin ein Gerechtigkeitsfanatiker."
"Mir ist wichtig, dass Fußball Fußball bleibt"
Rose möchte zudem ein "erfolgreicher" Trainertyp sein: "Ich habe das Gefühl, man fährt am besten damit, dass man so ist, wie man ist, und sich treu bleibt, aber trotzdem versucht, sich weiterzuentwickeln, Dinge zu hinterfragen, selbstkritisch zu bleiben." Das gilt auch für den Fußball. Dieser dürfe sich gerne weiterentwickeln, solle am Ende aber dennoch Fußball bleiben.
Auf die Frage Blumenscheins, ob es denn ein Ziel Roses sei, Trapattoni oder Schmidt als Rekordtrainer abzulösen, antwortet er: "Das ist für mich kein Ziel. Dafür kenne ich das Geschäft zu gut. Dafür ist der Fußball zu kurzlebig."