Wacker-Trainer Schmidt: 'Es sind noch acht Spiele'
Wacker Innsbruck erreicht so wie der LASK nur ein 2:2. Die Stimmen zum Spiel von Sky Sport Austria.
KSV 1919 – FC Wacker Innsbruck 2:2 (0:1), Schiedsrichter: Helmut Trattnig
Kurt Russ (Trainer KSV 1919):
...über das Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir es einfach nicht rüber gebracht, vielleicht auch weil wir einen Tag weniger Pause hatten. Wir waren nicht so spritzig, nicht so drauf, wie ich es mir erhofft hatte. Dann haben wir so ein dummes Tor bekommen, das wirklich weh getan hat, beide Tore waren eigentlich wirklich dumm. Ich dachte wir könnten gegen Innsbruck gewinnen, leider ist das nicht der Fall gewesen. Ich habe auch meiner Mannschaft in der Pause gesagt, dass es nicht sein kann, dass die Zeitung recht hat, dass wir nicht gegen eine Mannschaft gewinnen können, die vor uns spielt. Das wollte ich herauskitzeln, ich war sehr laut und in der zweiten Hälfte hat man dann gesehen, dass wir gefährlich sind, wenn wir rennen und draufgehen. Es war kein berauschendes Spiel, aber wir haben nie aufgegeben, wir haben immer dran geglaubt, dass wir noch den Ausgleich machen können und deswegen sind wir noch belohnt worden.“
Jürgen Säumel (Wacker Innsbruck):
...über das Spiel: „Wenn man kurz vor Schluss auswärts führt, die Chance auf das 1:3 hat und dann im Gegenzug in den Konter läuft, dann ist das natürlich bitter. Aber über das Spiel gesehen war es ausgeglichen, es ist hin- und hergegangen und war rassig.“
Henrik Ojamaa (Wacker Innsbruck):
...über den Aufstiegskampf: „Es geht weiter, es gibt noch viele Spiele und wir müssen nur weiter machen, das positive von heute mitnehmen. Wir haben zwei Tore auswärts gemacht, leider war das nicht genug, aber wir nehmen es für das nächste Spiel mit. Wir glauben an uns und das ist das Wichtigste.“
Klaus Schmidt (Trainer Wacker Innsbruck):
...über den Ausgleich in der Nachspielzeit: „Das sind so Momente, die man mitnehmen und daraus lernen muss, aber leider ist das kein optimaler Zeitpunkt für solche Lernprozesse. Das ist eine bittere Geschichte. Wir haben bis zur 90. Minute das Spiel in der zweiten Halbzeit kontrolliert, dann haben wir uns als Mannschaft taktisch nicht wirklich klug verhalten und dann wird man bestraft. Da ist es klar, dass eine gewisse Enttäuschung und ein gewisser Ärger sich breitmacht.“
...über die Aufstiegschancen: „Es sind noch acht Spiele, dann werden wir sehen wie sich die Tabellensituation entwickelt. Wir sollten nicht mehr so viele Spiele haben, die wir in so einer Situation aus der Hand geben.“
Martin Scherb (Sky Experte):
...über die Aufstiegschancen der Innsbrucker: „Es sind noch acht Runden zu spielen, also darf man sie nicht abschreiben, aber es wird immer schwieriger und sie dürfen sich in den nächsten Wochen bis zu den direkten Duellen keine Punkteverluste mehr leisten. So lange die Mannschaft und Verein noch wirklich daran glauben, so lange haben sie eine Chance. Aber sieben Punkte sind sehr viel, auch bei acht Runden. Viele solche Aussetzer dürfen sie sich nicht mehr leisten, das Tor war wirklich unnötig gegen Ende des Spiels.“