Von der Interims- zur Dauerlösung?
Nach dem Abschied von Trainer Jacobacci spricht der Manager von Wacker Innsbruck im Vorfeld der Partie gegen Kapfenberg exklusiv bei Sky Sport Austria.
Alfred Hörtnagl (General Manager FC Wacker Innsbruck):
…über das Scheitern seiner ‚Erfindung‘, Maurizio Jacobacci: „Vom Inhalt her bleibt er für mich ein Fachmann. Er ist mit klaren Vorstellungen nach Innsbruck gekommen, hat es aber nicht geschafft seine Ideen in richtigen Dosen umzusetzen. Wir haben eine gewisse Zeit eingerechnet, die es für die Umsetzung der neuen Spielanlage braucht, aber am Ende des Tages hatten wir zu wenig Punkte auf dem Konto.“
…über seine Verantwortung für die enttäuschenden Ergebnisse: „Ich bin sehr selbstkritisch, entziehe mich nicht der Verantwortung. Ich habe den Trainer vorgeschlagen und es ist keine angenehme Situation nach drei Monaten zu sagen, dass der Trainer nicht zu dieser Mannschaft gepasst hat. Das war eine harte Phase.“
…relativiert die Saisonziele: „Wenn man realistisch ist, nehmen wir das ausgegebene Ziel nicht mehr so weit in den Vordergrund. Jetzt wollen wir in kleinen Schritten Richtung Stabilität kommen.“
…über den neuen Trainer: „Es soll den Charakter eines Neuanfanges ausstrahlen. Jetzt heißt es weitere Lösungsbilder aufzubauen und das haben wir mit einem jungen, akribisch arbeitendem Mann gemacht. Intern hat er hervorragende Arbeit gemacht. Wir haben durchaus die Fantasie, dass sich aus der Interimslösung eine längere Geschichte entwickelt.“
…über die fehlende Lizenz von Thomas Grumser: „Bis Ende der Herbstsaison ist alles geklärt und für die Zeit danach gibt es einen ausgearbeiteten Lösungsansatz.“
Alfred Tatar (Sky Experte):
…über den neuen Trainer: „In den letzten Wochen gab es aufgrund der Ergebnisse eine Spannung zum Trainer. Alles was Thomas Grumser tun kann, ist eine Psycho-Hygiene herbei zu führen. Wenn ihm das gelingt, wird die Mannschaft befreiter aufspielen.“