St. Pölten-Trainer Karl Daxbacher: 'Ich war fuchsteufelswild. Innen brodelt es'
SKN St. Pölten schlägt SC Wiener Neustadt 3:2. Die Stimmen von Sky Sport Austria.
Daniel Segovia (SKN St. Pölten):
…über den Aufstiegskampf: „Wir wissen, dass der LASK und Innsbruck die großen Favoriten sind. Wir müssen auf uns schauen, kämpfen und am Ende schauen, wo wir stehen.“
Florian Mader (SKN St. Pölten):
…über diesen Sieg: „Die Erleichterung ist riesengroß, weil wir uns selbst in eine schlechte Lage gebracht haben. Wir hatten zu wenig Initiative, sind das ganze zu lasch angegangen, das Gegentor war der richtige Weckruf. Zu zeigen, dass man einen Rückstand umdrehen kann, ist wichtig für die Moral.“
Karl Daxbacher (Trainer SKN St. Pölten):
…über seine Mannschaft: „Ich habe sie zu Beginn nicht erkannt, ich war fuchsteufelswild – auch in der Halbzeit noch. Mit so einer Körpersprache kann man nicht in ein so wichtiges Spiel gehen, der Beginn war fürchterlich. Meine Spieler haben gedacht, sie können sorglos, ohne Biss und Einsatz heraus kombinieren. Auf Grund der zweiten Hälfte waren wir der verdiente Sieger, aber es war sehr schwer. Wir sind nicht so stark, dass wir locker Spiele gewinnen.“
…über den Aufstiegskampf: „Man sagt mir immer nach, dass ich ein ruhiger, cooler Typ bin, aber innen brodelt es. Jedes Spiel ist knapp, aber unseren Konkurrenten geht es genauso.“
Gottfried Tröstl (Obmann SKN St. Pölten):
…über die Möglichkeit die Partie von Austria Salzburg gegen den LASK in St. Pölten austragen zu lassen: „Es soll im Sinne der Meisterschaft alles gespielt werden, das betrifft ganz Fußball-Österreich. Das Hauptproblem sind die Fans drumherum: erst müssen wir mit den Behörden reden, dann können wir darüber diskutieren.“
…über die Umwandlung des Vereins in eine Kapitalgesellschaft: „Wir sind darauf vorbereitet, aber es ist für die ganze Liga nicht leicht. Es ist wirtschaftlich ein großer Brocken, aber wir sind gezwungen es umzusetzen. Es wird immer einen Verein geben, der Eigentümer der Kapitalgesellschaft ist und dieser beherrscht auch die Funktionen, da wird sich bei uns nicht viel ändern.“
David Harrer (SC Wiener Neustadt):
…über diese Niederlage: „Wir haben drei blöde Tore gekriegt. Wenn man auswärts zwei Tore schießt, denkt man, dass man mehr mitnehmen kann. Aber gegen St. Pölten soll es einfach nicht sein.“
Günter Kreissl (Trainer SC Wiener Neustadt):
…über das Spiel: „Es hat sehr gut begonnen, aber das ganze Spiel war sehr gut. Wir haben einen Fight geliefert, es waren zwei gleichwertige Leistungen mit einer effektiveren Mannschaft. Vom taktischen Plan ist viel aufgegangen, es war nur bitter, dass St. Pölten mit nahezu jeder Torchance ausgeglichen bzw. davon gezogen ist.“
…über die Leistung seiner Mannschaft: „Letzte Woche haben wir mit einem schwachem Spiel drei Punkte geholt, heute mit einem schlechtem keinen. So ist Fußball. Die Mannschaft hat auch aufgrund der Jugend absolut Zukunft.“