Rene Wagner: 'Schade, ein Punkt war hier zu holen.'
Der LASK übernimmt durch einen Sieg gegen Wiener Neustadt die Tabellenführung. Alle Stimmen zum Spiel von Sky Sport Austria.
LASK Linz – SC Wiener Neustadt 2:1 (2:1), Schiedsrichter: Helmut Trattnig
Oliver Glasner (Trainer LASK Linz):
...über das Spiel: „Zu Beginn waren wir sehr effektiv, dann haben wir einmal kurz geschlafen und damit macht man den Gegner wieder stark. Aber das ist egal, wichtig ist, dass wir gewonnen haben und Wiener Neustadt hat schon oft gezeigt, dass sie schwer zu spielen sind. Sie spielen einfach und schnörkellos, das zeichnet sie aus. Aber ich denke schon, dass der Sieg verdient ist.“
...über das kommende Spiel gegen Innsbruck: „Ich denke wir sind sehr gut gerüstet, wenn man sich die letzten Spiele anschaut. Wir haben unsere Serie fortgesetzt, das war der achte Heimsieg in Folge. Wir sind sehr gut gerüstet, jetzt gilt es alles zu tun, damit wir top regenerieren. Wir haben noch einige Fragezeichen, aber wir werden jetzt alles unternehmen, dass alle Spieler topfit sind und dann hoffe ich auf viele Zuschauer.“
Rene Wagner (Trainer SC Wiener Neustadt):
...über das Spiel: „Mein Debüt war nicht so gut, wir haben verloren und das tut immer weh. Wir haben uns am Anfang zu wenig zugetraut, waren nicht aktiv genug, aber nach dem 2:0 sind wir immer besser ins Spiel gekommen. Meine Mannschaft hat sich dann auch mit zehn Leuten bemüht den Ausgleich zu machen, Hut ab vor meiner Mannschaft. Es tut ein bisschen weh, auch wenn Linz ein bisschen besser gewesen ist. Schade, ein Punkt war hier zu holen.“
Alfred Tatar (Sky Experte):
...über einen möglichen Elfmeter für Wiener Neustadt: „Der Verteidiger verschätzt sich, plötzlich taucht ein Gegenspieler auf, er möchte den Ball wegschlagen, aber trifft ihn am Oberschenkel. Das war für mich ein ganz klares Foulspiel und hätte durchaus Elfmeter geben können.“
...über Wiener Neustadt: „Als Günter Kreissl die Mannschaft zusammengestellt hat, hat er schon gesagt, dass die Mannschaft auch vorne mitspielen kann. Nur hat dieser Negativlauf zu Beginn dem Ganzen schnell den Wind aus den Segeln genommen. Jetzt werden sie versuchen die Saison ordentlich auslaufen zu lassen, aber dann kommt erst die Königsaufgabe: ein neues Team für die neue Saison zu basteln und das wird sicher schwer genug, wenn man finanziell nicht auf Rosen gebettet ist.“
Günter Kreissl (Sportdirektor SC Wiener Neustadt):
...über seinen Wechsel zu Sturm Graz zum 1. Mai: „Ich bin sehr froh darüber, dass es entschieden ist, die Entscheidungsphase ist immer die schwierigste. Es war nicht leicht Tag für Tag die volle Verantwortung in Wiener Neustadt zu tragen und gleichzeitig ein ganz reizvolles Angebot seriös zu recherchieren und eine Entscheidung zu treffen.“
...über seine neue Stelle: „Es gibt keine Garantien, aber ich bin zuversichtlich Erfolg zu haben, ich wurde positiv aufgenommen und habe große Sympathien für den Verein und die Fans. Ich kann von Beginn weg versuchen die Atmosphäre zu unterstützen, die Mannschaft ist gut unterwegs, hat drei Mal am Stück gewonnen. Meine Hauptaufgabe ist die Kaderzusammenstellung, gemeinsam mit dem Trainer nach den Vorgaben des Vorstands. Mediator werde ich hoffentlich nicht so oft sein müssen, weil alle an einem Strang ziehen.“
...über die Kaderplanung bei Sturm Graz: „Es wurde gut vorgearbeitet, es gibt viele Spieler, die Vertrag haben, es gibt etliche Optionsentscheidungen zu treffen. Es ist nicht so wie letztes Jahr, dass ich eine neue Mannschaft aufbauen muss, es ist ein sehr guter Stamm da und den gilt es jetzt weiter zu verfeinern, die richtigen Spieler für die offenen Positionen zu finden.“