Oliver Glasner und die Eigentore

Wattens gewinnt gegen den LASK mit 3:2. Die Stimmen zum Spiel von Sky Sport Austria.

 

WSG Wattens – LASK Linz 3:2 (1:0), Schiedsrichter: Alan Kijas

 

Benjamin Pranter (WSG Wattens):
...über das Spiel: „Es ist überragend, wir haben heute alles reingehauen gegen einen LASK, der extrem spielstark ist und haben verdient gewonnen. Wir haben gewusst, dass sie verunsichert sind und das haben wir perfekt ausgenutzt.“

 

Christian Gebauer (WSG Wattens):
...über das Spiel: „Wir haben kämpferisch gut gespielt, das war einfach eine Kampfleistung. Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht und zum Schluss sind wir gut gestanden.“

 

Michael Steinlechner (WSG Wattens):
…über seine gelbe Karte: „Das war natürlich ein Foul von mir, ich darf den Fuß nicht in die Luft heben, dann treffe ich den Gegenspieler auch nicht so hart. An dieser Stelle Entschuldigung, zum Glück ist dem Gegenspieler nichts passiert. In der Situation habe ich Gelb für angemessen empfunden, wenn man die Wiederholung sieht war es schon ein schweres Foul.“

 

Thomas Silberberger (Trainer WSG Wattens):
...über die Spielweise seiner Mannschaft: „Konter sind der Spielstil, der zu uns passt, wenn wir mit offenen Visier spielen, dann kriegen wir jedes Mal vier Tore. Wenn wir defensiv zu wenig machen, dann schaut es schlimm aus bei uns. Ich habe auch die Spieler dazu und dann muss ich auch den Fußball spielen. Für uns ist diese Spielweise maßgeschneidert.“

 


Mario Reiter (LASK Linz):
...über die aktuelle Situation: „Momentan ist es einfach eine wahnsinnig schwierige Situation, weil unser Anspruch ein ganz anderer ist. Da heißt es jetzt gemeinsam rauszukommen, es geht auch nur so. Wenn man fünf Spiele nicht gewinnt, dann wäre es vermessen zu sagen, dass es keine Krise ist. Aber wir können da nur gemeinsam rauskommen und das werden wir auch machen, das haben wir schon das eine oder andere Mal bewiesen und man sieht ja auch in den Spielen, dass es nicht an der Moral liegt. Im Moment will es nicht sein, ich bin aber überzeugt davon, dass es in naher Zukunft so sein wird.“

 

Oliver Glasner (Trainer LASK Linz):
...über das Spiel: „Wir haben uns wieder mal drei Eigentore geschossen und dann kannst du halt nicht gewinnen, das ist ein Déjà-vu momentan. Wir haben alles im Griff, dann machen wir mit dem Halbzeitpfiff einen Katastrophenfehler, kommen wieder dran, machen den nächsten Katastrophenfehler, kommen wieder ran und machen wieder einen Fehler. Es ist momentan brutal, wie wir hinten agieren und der Gegner kommt dann wieder aus dem Nichts zu Toren. Da kann ich den Spielern nichts vorwerfen, sie versuchen bis zur letzten Sekunde alles, aber mit so einer Abwehrleistung kann man nicht gewinnen.“


…über die Defensivleistung: „Wir machen ganz einfache Fehler, wir verlieren ja nicht einmal die Zweikämpfe, sondern stellen uns saudumm an. Dann ist es halt schwierig, immer drei oder vier Tore zu erzielen ist nicht einfach.“

 




…über die aktuelle Situation: „Natürlich ist das jetzt eine ganz schwierige Phase für uns, die Verunsicherung merkt man den Spielern an. Fehler sind oft ein Zeichen von Verunsicherung und von denen machen wir zu viele, aber jetzt sind wir alle gefragt, dass wir zusammenrücken. Ich mache auch niemanden einen Vorwurf, es macht ja keiner absichtlich einen Fehler, sie passieren uns halt. Nur gemeinsam kommen wir da wieder raus, es ist jetzt wichtig, dass wir uns dem stellen, ich als Trainer und jeder einzelne Spieler, aber es nicht akzeptieren und nicht weiter ins Selbstmitleid verfallen.“

 

Martin Scherb (Sky Experte):
...über den LASK: „Sie sind gut in die Saison gestartet und ich glaube, dass sich der eine oder andere Spieler dann zu sicher war, dass zumindest der zweite Platz schon abgesichert ist. Dann verliert man einmal ein Spiel und dann kommt eine Unsicherheit dazu und daraus resultieren dann Fehler. Diese Unsicherheiten ziehen sich in den letzten Spielen wie ein roter Faden, vor allem durch die Defensive. Jetzt haben sie nicht nur einen kleinen Einbruch, sondern eine richtige, veritable Krise. Mit den Ansprüchen, die der LASK zurecht hat, darf man einfach nicht fünf Spiele in Folge nicht gewinnen.“

 


 WSG Swarovski Wattens – LASK Linz (3:2)

- Christian Gebauer erzielte sein 3. Tor in der Sky Go Ersten Liga. Er traf immer in der 1. Hälfte. Wenn Gebauer traf, dann gewann die WSG Swarovski Wattens in dieser Saison.

- Reinhold Ranftl erzielte sein 3. Tor in der Sky Go Ersten Liga. Er traf immer mit links und in Hälfte 2, nun aber erstmals in einem Auswärtsspiel.

- Milan Jurdik erzielte sein 5. Tor in der Sky Go Ersten Liga. Er traf immer in der 2. Hälfte.

- Rene Gartler traf zum 10. Mal in dieser Herbstsaison und damit bereits um 1-mal mehr als im Herbst 2015 in der Sky Go Ersten Liga.

- Benjamin Pranter erzielte sein 3. Tor in der Sky Go Ersten Liga – alle in Heimspielen. Er traf erstmals als Wechselspieler.

 

>>> Alle Stimmen zum Spieltag