Oliver Glasner: 'Von der Krise zum Fast-Meister'

Die Stimmen zum Linzer Derby zwischen LASK und BW Linz von Sky Sport Austria. 

 

LASK Linz – Blau Weiss Linz, 4:0

 

Oliver Glasner (Trainer LASK Linz):

…nach dem Spiel: „Es war eine sehr gute Leistung heute, meine Mannschaft hat den Gegner immer unter Druck gesetzt. In der zweiten Halbzeit war es großteils Powerplay, Bau Weiss ist mit Tempo und Intensität überfordert gewesen. Es geht im Fußball so schnell, von der Krise zum Fast-Meister. Wichtig war, dass wir immer die Ruhe bewahrt haben, weiter gearbeitet haben und nichts geändert, weil wir gewusst haben, dass unser System zum Erfolg führt. Heute gibt es eine schöne Feier, morgen in der Früh treffen wir uns nochmal. Da wird sich auch der Arzt die verletzten Spieler noch anschauen bevor die Spieler in alle Herrenländer aufbrechen. Es wird einen Urlaub mit saftigem Heimprogramm geben, wir starten am 10. Jänner in die Vorbereitung. Wichtig ist, dass die Spieler körperlich und geistig herunterfahren und die Weihnachtszeit mit den Familien genießen.“

 

Klaus Schmidt (Trainer Blau Weiss Linz):

…nach dem Spiel: „Um fernsehtauglich zu bleiben, es war ein sehr bescheidener Abend. Wir haben kaum einen Weg in den Zweikampf gefunden, die Kugel ohne großartigen Plan nach vorne gespielt. Zur Pause sind wir mit dem 0:1 gut bedient gewesen und dann haben wir in der Höhe verdient verloren. Eine 4:0 Derbyniederlage tut natürlich sehr weh. Jetzt sind drei Monate Zeit die ganze Herbstsaison zu verarbeiten und gestärkt starten wir ins Frühjahr. In erster Linie müssen wir mehr Tore schießen, in der Defensive waren wir konstant. Dann bin ich zuversichtlich, dass wir es schaffen.“

 

Martin Scherb (Sky Experte):

…über den LASK: „Entscheidend war schon die Sommerpause, junge Spieler wurden eingebaut und die habe auch gut eingeschlagen. Es ist also schon einiges für den Erfolg in der Transferzeit passiert.“

 

…über Blau Weiss: „Wichtig war, dass unter Klaus Schmidt die Stabilität zurückgekommen ist und bei den erzielten Toren müssen mehr auf das Konto. Im Sturm gibt es Handlungsbedarf und hier muss der eine oder andere Spieler geholt werden.“