Klaus Schmidt: 'Ich fahre einigermaßen stolz heim vom Tivoli'
Der Tabellenletzte trotzt Wacker Innsbruck ein 1:1 ab. Alle Stimmen zum Spiel von Sky Sport Austria.
FC Wacker Innsbruck – FC Blau Weiß Linz, 1:1
Thomas Grumser (Trainer FC Wacker Innsbruck):
…nach dem Spiel: „Wir haben uns mehr vorgestellt, die erste Hälfte war sehr in Ordnung aber schlussendlich waren wir vor dem Tor zu harmlos. In der zweiten Halbzeit hatten wir gute Möglichkeiten zur Führung, mit Fortdauer des Spiels hatte Blau Weiß mehr Umschaltmomente, sie haben auch ein gutes Spiel gemacht. Die Reaktion nach dem 0:1 war top, ein Rückstand wirft uns nicht aus der Bahn. Wir schaffen den wichtigen Ausgleich noch vor der Pause. Gegen Ende waren eine Spur zu viele Passfehler dabei und dadurch sind wir zu wenig Chancen gekommen.“
Klaus Schmidt (Trainer FC Blau Weiß Linz):
…nach dem Spiel: „Wir leben, punkten ständig, uns fehlt natürlich ein Dreier. Hier herzufahren und zu sagen man gewinnt, wäre vermessen. Mit einem glücklichen Spielverlauf hätten wir sogar vielleicht gewinnen können, wir müssen aber mit dem Punkt zufrieden sein. Ich fahre einigermaßen stolz heim vom Tivoli. Das Tor von Goiginger war großes Kino. Mit einem Dreier sind wir dann natürlich wieder näher dran, wir verwenden derzeit die Eichhörnchentaktik. Ich bin mit einem mulmigen Gefühl hergefahren, wollte meiner Mannschaft aber das Gefühl geben, dass ich für sie da bin. Den Kontakt zu ehemaligen Spielern habe ich vor dem Spiel nicht gesucht, nachher kann man sich die Hand geben und so gehen alle einigermaßen zufrieden heim.“
Thomas Goiginger (FC Blau Weiß Linz):
…über sein Tor: „Ich habe vor dem Spiel zu meinen Mitspielern gesagt, dass ich heute ein Tor so mache. Auf diese Leistung können wir aufbauen und am Freitag schauen wir, dass wir weiter ungeschlagen bleiben.“
Alfred Tatar (Sky Experte):
…über Blau Weiß Linz: „Ergebnistechnisch ist es ein Verharren auf der Stelle, leistungstechnisch ein ständiger Aufwärtstrend. Heute ist es ein Unentschieden für Innsbruck geworden, weil der Gegner enorm stark war, gegen einen anderen Gegner hätte man gewonnen. In den Zweikämpfen hat Blau Weiß Wacker phasenweise die Schneid abgekauft, ein hervorragender Spielplan wie mein Kollege Martin Scherb sagen würde. Die letzte Konsequenz fehlt Blau Weiß vor dem Tor noch, das ganze Spiel ist gut organisiert, sehr bissig, aber ein Mann, der die Tore trocken verwertet, fehlt.“