Huberg Nagel: 'Ich kann keinen Gewinner der Reform erkennen'
Im Rahmen der 20. Runde der Sky Go Ersten Liga sprachen Klubvertreter im Sky-Interview über die Ligareform.
Hubert Nagel (Präsident SC Austria Lustenau):
…zur Ligareform: „Man nimmt jetzt der zweiten Liga Geld weg, weil sie zu wenig haben und stockt auf 16 Mannschaften auf und teilt dann viel weniger Geld auf 16 Klubs auf – wie diese Regelung aufgehen soll ist mir schleierhaft. Ich kann leider keine Gewinner der Reform erkennen, wenn überhaupt dann könnten wir dazugehören, weil das Aufsteigen nächstes Jahr kurzfristig leichter wird, wenn wir nach der Saison nicht aufsteigen sollten. Wichtig wäre ein guter Unterbau und dass man mit möglichst wenigen Veränderungen aufsteigen kann. Wir haben die letzten zwanzig Jahre keinen Direktabsteiger mehr gehabt, das wird sich durch die Einführung des Halbprofitums wieder ändern.“
Hans Reinisch (Präsident SC Wiener Neustadt):
…zur Ligareform: „Noch tue ich mir schwer Vorteile zu finden, für die unteren Mannschaften wird es schwieriger, wenn man sich die Zuschauerzahlen ansieht und man nicht weiß, wie sich die entwickeln werden, dann tut sich jeder Verein schwer, der nicht in den Top-5 der höchsten Spielklasse angesiedelt ist. Woher dann die Einnahmen kommen sollen, wenn nicht von der Marketingseite, das muss mir jemand erklären.“
Erwin Fuchs (Präsident KSV 1919):
…zur Ligareform: „Die meisten wissen nicht was auf sie zukommt. Ohne Infrastruktur in die höchste Liga und ohne Budget, die meisten sind sich nicht bewusst, was auf die Klubs zukommt, die aufsteigen wollen.“
Jürgen Werner (Sportlicher Berater LASK Linz):
…zur Ligareform: „Ich glaube für die 2. Liga ist es ein ganz wichtiger Schritt. Wir haben nicht so viele Profifußballer im Land für zwei ganz klare Profiligen.“
Stefan Köck (Manager Sport WSG Wattens):
…zur Ligareform: „Wir hoffen das Allerbeste und es ist wichtig, dass alle Parteien positiv in die Reform gehen. Lassen wir es auf uns zukommen.“