Fredy Scheucher: 'Es ist ein Ritt auf der Rasierklinge'

Die Stimmen zum Spiel zwischen Austria Salzburg und Austria Klagenfurt von Sky Sport Austria.

 

Austria Salzburg – Austria Klagenfurt, 1:2

 

Gerald Baumgartner (Trainer Austria Salzburg):

…nach dem Spiel: „Die Jungs haben alles reingehaut, das werden wir auch in Zukunft so machen. Wir warten auf den Dienstag und dann sehen wir wie es weiter geht.“

 

Andreas Bammer (Spieler Austria Salzburg):

…nach dem Spiel: „Ich bin guter Dinge, dass es nicht das letzte Spiel war. Es hängt soviel an dem Verein – die Jugendarbeit, das soziales Projekt, es ist nicht nur ein Unternehmen. Jetzt sind gute Leute am Werk. Beim Worst-Case-Szenario werde ich das Wohnmobil packen und mit meiner Frau und den Kindern durch Europa fahren.“

 

Dominic Pürcher (Spieler Austria Klagenfurt):

…nach dem Spiel: „Wir haben uns richtig abgekämpft und der Sieg geht in Ordnung.“

…über den gemeinsamen Gang zur Fankurve der Salzburger Austria: „Die Fans hier sind großartig und kämpfen für ihren Verein, das hat sich einen Applaus verdient.“

 


Fredy Scheucher (Geschäftsführender Vorstand Austria Salzburg):

…über den „Tag X“ - den kommenden Dienstag, an dem sich die Zukunft von Austria Salzburg entscheiden wird: „Wir haben es geschafft, dass wir den Gläubigern am Dienstag eine verbesserte Quote vorlegen können, ein verbessertes Angebot. Wir erhalten positive und negative Signale von den Gläubigern. Für uns ist es die einzige Möglichkeit über das Sanierungsverfahren den Spielbetrieb aufrecht erhalten zu können. Ich hoffe, dass am Dienstag die Gläubiger zustimmen und der Verein weiter geführt werden kann. Wir arbeiten rund um die Uhr daran weitere Sponsoren zu lukrieren. Es ist ein Ritt auf der Rasierklinge. Wir wollen uns vernünftig und sportlich fair in die Regionalliga verabschieden.“

 

Alfred Tatar (Sky Experte):

…über die Situation von Austria Salzburg: „Ich glaube, die Sportstadt Salzburg sollte es sich nicht leisten so einen Verein zu verlieren. In der Zukunft muss mit entsprechender kaufmännischer Vorsicht agiert werden und ein zweiter wichtiger Punkt ist, dass die Leute, die dafür sorgen, dass es zu Risikospielen kommt, wenn zum Beispiel Austria Salzburg auf den LASK trifft, endlich zur Vernunft kommen sollten.“

 

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