Damir Canadi: 'Mit der Leistung können wir sehr zufrieden sein'
Rapid verliert in Genk mit 1:0 und scheidet aus der Gruppenphase aus. Alle Stimmen zum Spiel von Sky Sport Austria.
KRC Genk – SK Rapid Wien 1:0 (1:0)
Louis Schaub (SK Rapid Wien):
...über sein aberkanntes Tor: „Man kann es vielleicht geben, muss man aber auch nicht. Schade, dass es heute nicht funktioniert hat ein Tor heute zu erzielen, so haben wir leider verloren.“
Jan Novota (SK Rapid Wien):
...über das Spiel: „Die ersten 25 Minuten hatten wir ein paar Probleme, wir haben nicht so gespielt, wie wir wollten. Das hat Genk mit einem glücklichen Tor ausgenutzt. Dann sind wir besser in das Spiel gekommen, haben auch einige Möglichkeiten gehabt, aber leider kein Tor gemacht.“
…über seinen Einsatz: „Leider haben wir verloren, aber ich habe das Spiel trotzdem genossen und versucht alles zu geben.“
Christoph Schösswendter (SK Rapid Wien):
…über die Fünferkette: „Für die erste Partie war das größtenteils schon sehr gut. Natürlich gibt es ein paar Abstimmungsschwierigkeiten, das ist ganz klar, wenn man das noch nie gespielt hat. Wir sind seit Jahren Viererketten gewohnt, das ist Neuland, aber wir haben uns gar nicht so schlecht angestellt. Darauf können wir sicher aufbauen.“
Damir Canadi (Trainer SK Rapid Wien):
...über das Spiel: „Wir dürfen nicht zufrieden sein mit dem Ergebnis, aber mit der Leistung können wir sehr zufrieden sein. In den ersten 25 Minuten haben wir ein bisschen gebraucht, um uns im System zu fangen und uns gut zu präsentieren, aber dann hat es fließend ineinandergegriffen. Wir haben vieles richtiggemacht, außer dass wir uns belohnen, das Quäntchen Glück, das wir uns erarbeiten müssen, hat gefehlt. Darum tut es mir leid für die Mannschaft, dass sie sich nicht belohnen konnte. Wir sind auf dem richtigen Weg, wir waren heute sehr nah dran ein optimales Team rauszuschicken und das Minimalziel, einen Punkt mitnehmen, zu erreichen.“
…über die Leistung der Legionäre: „Jeder hat versucht das Bestmögliche im Kollektiv abzuliefern. Gerade im Kombinationsspiel haben wir noch viel Luft nach oben, wir haben viel Arbeit vor der Brust, aber entscheidend ist es, dass jeder versucht sich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und das hat mir sehr gut gefallen.“
Anton Pfeffer (Sky Experte):
...über das aberkannte Tor von Schaub: „Es ist für mich schon signifikant, wenn Schaub sagt, dass man das Tor geben kann. Dann dürfte er ihn schon erwischt haben und dann ist er deswegen hingefallen.“
Andreas Herzog (Sky Experte):
...über das Spiel: „Genk war immer nur in beiden Halbzeiten die ersten zehn Minuten überlegener, dann hat Rapid im Defensivverhalten gut dagegengehalten und hatte auch ein paar Riesenmöglichkeiten.“
…über das aberkannte Tor von Schaub: „Für mich war es ein Tor, da ist es für mich schon ein wenig überraschend, wenn er sagt, dass man eigentlich ein Foul geben kann. Ein bisschen Körperkontakt ist immer da, aber Buffel ist ein Offensivspieler, der weiß nicht, wie er verteidigen kann und dann legt er sich gern hin und hofft, dass der Schiedsrichter Foul pfeift. Ich verstehe dann nicht, dass Schaub nicht Druck auf den Schiedsrichter macht, vor allem in der Situation, da muss Leben in die Bude rein, auch wenn es auswärts ist. Das ist mir zu fair, ich habe lieber ein bisschen Härte, ich pfeife darauf fair zu verlieren.“
…über die Leistung von Rapid: „Das 1:0 gleich am Anfang war natürlich ein Schock, aber die Mannschaft hat sich ganz gut erholt. Nach vorne ist in der ersten Halbzeit nicht allzu viel gegangen, aber in der zweiten Halbzeit war die Leistung ok. Wenn man alleine vor dem Tormann auftaucht, dann muss man den reinhauen. Das gelingt Rapid momentan nicht und das macht es so schwierig. Trotzdem war es ein Abseitstor, die Leistungen der österreichischen Teams waren nicht richtig gut, bis auf Salzburg, aber die Schiedsrichter waren auch nicht richtig gut.“
…über den Start von Canadi bei Rapid: „Es war klar, dass seine ersten beiden Spiele mit Salzburg und Genk auswärts schwer werden. Jetzt hat man beide Spiele verloren und er hat viel Arbeit vor sich, weil er auch das System ein bisschen ändern will, da müssen die Spieler erst die genauen Automatismen wissen. Es bleibt trotzdem nicht viel Zeit, am Wochenende kommt Sturm Graz. Natürlich hat das eine oder andere heute schon ganz gut funktioniert, aber man hat wieder verloren und ist aus der Europa League ausgeschieden. Das ist bitter, da wäre mehr drin gewesen.“
Die Pressekonferenz nach dem Spiel auf Rapid-TV
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