Bundesliga-Vorstand spricht sich für den Videobeweis aus

Strittige Schiedsrichterentscheidungen sorgen Woche für Woche für viel Diskussionsstoff. Die Österreichische Fußball-Bundesliga plant daher die Einführung des Videobeweises - in zwei bis drei Jahren. Die Meinungen dazu sind aber doch recht unterschiedlich


Christian Ebenbauer: "Ich bin der Meinung, dass es der richtige Weg wäre, den Videobeweis einzuführen, weil jede Unterstützung für den Schiedsrichter hilfreich ist - auch in der Öffentlichkeit. Und vor allem: Es geht im Fußball mittlerweile um viel, auch wirtschaftlich gesehen. Da muss man gerade bei diesen wichtigen Entscheidungen die richtige treffen."


Gerhard Goldbrich: "Ich bin eigentlich ein Gegner des Videobeweises, denn wo beginnt man, wo hört man auf? Im Fußball gibt es so viele Situationen, nicht nur strittige Tor- oder vielleicht einmal eine Elfmetersituation. Ich glaube, man sollte den Fußball so belassen, wie er ist. Man sollte den Schiedsrichtern, auch wenn es bei diesem Tempo immer wieder Fehler gibt, auch Vertrauen schenken. Und auch an den Stammtischen soll es die Diskussionen weiter geben. Ich bin nicht der Meinung, dass man ständig das Spiel unterbrechen sollte, um zum Fernseher zu gehen."