'Möchte den Moment nur genießen'
Die wichtigsten Stimmen zum bwin Topspiel des 5. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg (2:1) bei Sky.
Alexander Nouri (Trainer Werder Bremen) ...
... zum Spiel: „Es war wichtig, dass wir die Intensität des Spiels aufnehmen und aufmerksam sind. Wir wussten, dass uns der Gegner eine Top-Leistung abverlangen wird. Am Mittwoch waren wir schon nah dran, aber heute haben wir noch einen draufgesetzt.“
... zur persönlichen Zukunft bei Werder Bremen: „Darüber mache ich mir überhaupt keine Gedanken. Ich freue mich riesig für den Verein und die Menschen. Ich bin nicht so wichtig. Ich bin dankbar für die Emotionen, die ich hier heute erleben durfte und möchte den Moment einfach nur genießen.“
Clemens Fritz (Kapitän Werder Bremen) ...
... zum Spiel: „Wir haben heute über 90 Minuten eine sehr engagierte Leistung gebracht. Wir sind unglücklich in Rückstand geraten, aber wir haben an uns geglaubt. Ich denke, dass wir als verdienter Sieger vom Platz gegangen sind. Mich freut es ganz besonders für die ganze Stadt und die Fans. Alle haben gelitten in den letzten Wochen und es ist irgendwie aus jedem ausgebrochen nach dem Spiel. Das macht mich schon stolz.“
... zum Interimstrainer Alexander Nouri: „Alexander macht das sehr gut. Er hat uns sehr gut eingestellt, motiviert und immer wieder Mut zugesprochen. Das hat man heute alles gesehen. Was jetzt in den nächsten Tagen passiert, das weiß ich nicht.“
Lennart Thy (Werder Bremen) ...
... zum Ausgleichstor: „Der Ball ist mir vor die Füße gefallen und lag goldrichtig. Ich habe ihn dann reingehauen.“
... zum Spiel: „Es freut uns natürlich riesig, dass wir endlich den Bock umgestoßen haben. Die letzten Wochen waren nicht leicht. Wir haben uns das hart erarbeitet und einen verdienten Sieg gefeiert.“
Theodor Gebre Selassie (Werder Bremen): „Am Ende war es Euphorie pur. Am Mittwoch hatten wir Pech, heute sind wir die glückliche Mannschaft.“
Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): „Mir fällt die Erklärung heute wirklich schwer, denn es war von der ersten bis zur 90. Minute keine Leistung. Heute war nichts gut. Im Moment haben wir ein richtiges Defizit zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Dieses gilt es schnell aufzuarbeiten, ansonsten läufst du der Musik hinterher. Das können wir so nicht stehen lassen, da wird es noch einige deutliche Worte geben.“
Jannes Horn (VfL Wolfsburg), der in Bremen sein Startelfdebüt gefeiert hat: „Ich habe erst sehr spät erfahren, dass ich spiele. Natürlich war ich ein bisschen nervös. Aber ich ärgere mich total, wir haben nicht gut gespielt. Für mich steht der Mannschaftserfolg an erster Stelle. Wir dachten nicht, dass wir nach dem 1:0 noch zwei Dinger bekommen. Jetzt stehen wir mit leeren Händen da.“