'Können nicht zur Tagesordnung übergehen'
Der FAC gewinnt mit 3:1 gegen Wacker Innsbruck. Alle Stimmen zum Spiel von Sky Sport Austria.
Thomas Hirschhofer (FAC Wien):
...über das Spiel: „Wir haben gut ins Spiel gefunden, haben gleich ein Tor gemacht und dann das zweite draufgelegt. Mit dem dritten Tor in der zweiten Hälfte war das Spiel eigentlich entschieden.“
…über sein Tor gegen seinen Ex-Klub: „Es war natürlich schön für mich, ich bin froh, dass ich beim FAC wieder zu mehr Spielpraxis komme und ich bin natürlich froh, dass es heute wieder so gut geklappt hat.“
Flavio Dos Santos (FAC Wien):
...über sein Tor: „Es ist immer schön Tore zu schießen, aber wichtiger sind die drei Punkte, die sind sehr wichtig, weil es hinter uns sehr knapp ist.“
Christian Deutschmann (FAC Wien):
…über das Spiel: „Wir haben probiert aggressiv zu spielen, auch mit ein bisschen Risiko und auch teilweise höher zu pressen als in den letzten Spielen. Wir wollten sie nicht ins Spiel kommen lassen und haben gewusst worauf es ankommt.“
Jürgen Halper (Trainer FAC Wien):
...über das Spiel: „Natürlich war es ein perfekter Abend, wenn man so ein Spiel gewinnt, vor allem in der Art und Weise, wie wir gewonnen haben.“
Maurizio Jacobacci (Trainer FC Wacker Innsbruck):
...über das Spiel: „Man kann sicher nicht zufrieden sein mit der Leistung in der ersten Halbzeit, wir waren zu passiv, die Abstimmung stimmte einfach gar nicht und trotzdem kommen wir zu zwei riesigen Chancen. Wir hatten genügend Eckbälle und jeder wurde auf den ersten Pfosten gezirkelt, es sollte eigentlich über den ersten gespielt werden können, das ist eine Qualität, die man verlangen darf und das ist uns nicht gelungen. Daher haben wir sehr viel Aufwand betrieben für dieses Spiel.“
…über seine Situation: „Um mich muss man sich keine Sorgen machen, ich bin gerne Trainer hier. Dieses Spiel ist sicher für alle nicht befriedigend, man darf sich nicht so verkaufen. Die Mannschaft hat sich zu einfach düpieren lassen, das ist keine Abwehr, die würdig ist für diese Liga.“
Alfred Hörtnagl (General Manager FC Wacker Innsbruck):
…über die Zukunft von Trainer Jacobacci: „So lange wir hinten drinstehen, wird von außen viel Druck aufgebaut, das war in den letzten Wochen auch schon so, aber wir sind ruhig geblieben und bleiben es auch jetzt. Nach so einem Spiel, so einer Niederlage, so einer Enttäuschung hat es keinen Sinn das Thema anzuschneiden, wir werden das jetzt sacken lassen, drüber schlafen und dann werden wir die Situation insgesamt analysieren, weil wir nicht einfach so zur Tagesordnung übergehen können.“
Martin Scherb (Sky Experte):
...über Innsbruck: „Das Zweikampfverhalten und die Körpersprache waren in der ersten Halbzeit wirklich schlecht, in der zweiten Halbzeit war es besser, aber für die Ansprüche von Wacker Innsbruck nicht gut genug. Es gab kaum Gegenwehr, kaum Aggressivität in den Zweikämpfen und das erwarte ich mir von einer Mannschaft. Verlieren kann man immer, aber man muss das Gefühl haben, dass jeder Spieler in jeder Sekunde alles für sein Team und den Klub gibt. Dieses Gefühl hatte man heute über weite Strecken des Spiels nicht. Das war ein richtig harter Rückschlag, das zarte Pflänzchen, das vielleicht nach dem Sieg in der letzten Runde gesprießt hat, wurde heute von einer Elefantenherde namens FAC sehr brutal zertrampelt. In einer Mannschaft, die mit so vielen Routiniers gespickt ist, findet sich keiner, der Verantwortung übernimmt und sich wehrt, jeder hat sich zurückgezogen und das geht einfach nicht. Da muss man nicht von Meisterschaft sprechen, die Wahrheit heißt Abstiegskampf.“
…über die Innsbrucker Erwartungen: „Ich habe von Beginn an kritisch hinterfragt, warum sie so offensiv den Meistertitel kommunizieren und nicht zumindest von vorne mitspielen sprechen. Ich denke die Qualität ist noch nicht da und auch im Verein ist vor allem das Krisenmanagement nicht ausgeprägt. Es ist niemand vorbereitet, wenn das große Ziel nicht so einfach geht, wie es sich alle erwartet haben und jetzt ist man in einer Situation, die wirklich nur sehr schwer zu bewältigen ist.“