'Jetzt wird es unruhig'

Stimmen nach dem 4:2 Heimsieg von Ried gegen Rapid – exklusiv von Sky Sport Austria.

 

Mike Büskens (Trainer SK Rapid):

…nach dem Spiel: „Es ist nicht zu akzeptieren, dass es solche Tage gibt. Vieles was wir uns vorgenommen haben, konnten wir nicht umsetzen. Wir wussten wie Ried heute auftreten wird. Wir wussten, dass es sie getroffen hat so hoch gegen uns zu verlieren, also war es klar, dass sie kämpferisch eine hundertprozentige Präsenz zeigen. Ein ganz schlechtes Passspiel von uns hat Ried leicht in Ballbesitz kommen lassen. Natürlich wird es jetzt unruhig, das ist normal. Bevor wir uns mit der Tabelle beschäftigen, müssen wir andere Dinge aufarbeiten, an die Basics gehen und dann können wir vielleicht wieder auf die Tabelle schauen. Jetzt brauchen wir uns mit der Tabelle null beschäftigen. Es ist sehr frustrierend was wir heute abgerufen haben.“

 

Heribert Weber (Sky Experte):

…über Rapid: „Ried ist bei Heimspielen sehr aggressiv, zweikampfstark und laufstark. Rapid war behäbig, ganz langsam im Spielaufbau, hat keine Torchancen herausgespielt. Ried war die klar bessere Mannschaft von der Einstellung her. Die Auswärtsschwäche ist eine mentale Schwäche bei Rapid, die sich seit einigen Jahren weiterentwickelt hat. Bis jetzt hat der Trainerwechsel bei Rapid nichts gebracht, es gibt die gleichen Probleme wie früher. Die neuen Spieler wurden noch nicht in die Mannschaft eingegliedert, das ist auch ein ganz großes Problem, Steffen Hofmann ist noch immer nicht fit, er könnte in Auswärtsspielen für die nötige Ruhe und guten Pässe sorgen. Dann gibt es noch einen georgischen Stürmer, den ich bis jetzt selten gesehen habe. Es klappt bei Rapid noch nicht so, wie man es erwartet hat.“

 

Alfred Tatar (Sky Experte):

…über Rapid: „Rapid zeigt in den Auswärtsspielen eine Kontinuität. Spiele, die dieser Mannschaft nicht würdig sind. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Herbstsaison: zuhause hat man sehr gute, auch überragende, Momente, in Auswärtspartien kommt man nicht an diese Leistung heran, die man zuhause zeigt. Die Ausnahme war das 4:1 gegen Austria Wien, die sich selber schwer tut.“

 

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