'Auf das 0:0 spielen, wenn es vorne nicht klappt'
Dämpfer für Rapid und zweiter Sieg für Altach. Alle Stimmen zum Spiel exklusiv von Sky Sport Austria.
CASHPOINT SCR Altach – SK Rapid Wien 1:0(0:0), Schiedsrichter: Rene Eisner
Patrick Salomon (CASHPOINT SCR Altach):
…über das Spiel: „Wir haben unser Konzept über 90 Minuten durchgesetzt. Wir wussten, dass es für Rapid das dritte Spiel in dieser Woche war.“
…über Dimitri Oberlin und dessen Vorarbeit: „Ich wusste, dass er immer etwas Außergewöhnliches auspacken kann. Anders wäre es nicht möglich gewesen, er hat alles richtig gemacht. Er ist ein junger Spieler, der uns und unserem Spiel in die Tiefe gut tut. Er wird uns noch viel Freude bereiten.“
Damir Canadi (Trainer CASHPOINT SCR Altach):
…über seinen Jubel und den anschließenden Platzverweis: „Das bin ich, ich lebe immer mit der Mannschaft mit. Fußball ist Emotion, ich habe die Coachingzone verlassen. Wenn die Regeln so sind, dann akzeptiere ich das.“
…über das Spiel: „Die Mannschaft hat vieles umgesetzt von dem, was wir uns vorgenommen hatten. Rapid hat ein paar Chance gehabt, aber die ersten vier haben wir gehabt. Die Leistung war okay, wir waren ebenbürtig. Am Ende sind wir hektisch geworden, da hätte ich mir mehr Entlastung gewünscht.“
Christoph Schösswendter (SK Rapid Wien):
…über das Spiel: „Wir haben gegen einen cleveren Gegner nicht die richtigen Mittel gefunden. Wir haben gewusst, dass wir die wenigen Chancen hier nutzen müssen. Das hat heute nicht gut hingehauen. So verliert man durch einen relativ billigen Gegentreffer. Wenn man gegen Altach hinten ist, dann weiß man, dass es schwierig wird.“
…über die Torflaute nach der Torgala: „In den letzten zwei Spielen sind uns Gegner gegenüber gestanden, die alles andere als Fußball spielen wollten. Das ist erlaubt und wir müssen uns ankreiden, dass wir nicht die nötigen Mittel gefunden haben.“
Mike Büskens (Trainer SK Rapid Wien):
…über diese Niederlage: „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt. In der Phase vor dem Gegentor sind wir nachlässig geworden und wurden dafür bestraft. Dann geht wieder ein Ruck durch die Mannschaft und mit dem Mut der Verzweiflung hoffst du auf den entscheidenden Ball. Aber du musst davor klar bleiben, dann braucht man am Ende nicht panisch werden. Dann holt man auch ein vernünftiges Ergebnis.“
…über die Schwäche vor dem Tor: „Jetzt haben wir zweimal nicht getroffen, aber davor haben wir einige Male getroffen. Wir müssen ruhig und abgeklärt vor dem Tor bleiben.“
Andreas Müller (Sportdirektor SK Rapid Wien):
…über die Leistung der Mannschaft: „Ich fand, wir hatten ein sehr schlampiges Passspiel – das war das Eine. Das Andere war: überhaupt keine Überzeugung im Abschluss. Und das dritte ist: wenn man so ein Spiel spielt, dann muss man merken, wenn es vorne nicht klappt und auf das 0:0 spielen – das war ein taktischer Fehler.“
…über die Niederlage: „Das war ein Warnschuss. Einige Spieler hatten überhaupt nicht die Form, die wir von ihm erwarten. Da muss sich der Ein oder Andere an die Nase packen.“
Alfred Tatar (Sky Experte):
…über dieses Ergebnis: „Den Hauptgrund liefert Altach, auch in Person von Canadi: er hat eine gute Hand, um eine Mannschaft zusammen zu stellen. Vieles das er angreift, wird in Altach zu Gold. Das war ein verdienter Sieg.“
…über den Siegtreffer: „Das Tor ist jetzt schon als Tor des Jahres zu klassifizieren, ein Tor aus dem Fußballfeinschmeckerlehrbuch.“
…über Canadis Jubel: „Wenn ein Trainer bei so einem Tor ruhig bleiben könnte, dann hat er den Beruf verfehlt. Hier mit einem Verweis auf die Tribüne zu handeln widerspricht dem Fußball.“