Markus Pink: "Brennen auf das Derby"
Der Stürmer von Austria Klagenfurt war zu Gast beim Sky Sport Austria Podcast DAB - Der Audiobeweis und sprach über das Spiel gegen Rapid Wien und seinen Trainer.
Wir wollen einfach so mitspielen, wie es uns bisher gelungen ist
Markus Pink (SK Austria Klagenfurt):
…über das vergangene Heimspiel gegen Rapid: „Es fühlt sich schon wie ein Sieg an, aufgrund der sechsten roten Karte, die wir in der laufenden Meisterschaft bekommen haben. Man kann der Truppe wirklich ein großes Kompliment aussprechen.“
…über das Rotfoul von Thorsten Mahrer an Rapid-Spieler Dejan Petrovic: „Wer den Thorsten kennt, der weiß, dass er ein fairer Innenverteidiger ist. Er hat erst ein oder zwei Platzverweise in seiner Karriere bekommen. Es war unglücklich, er ist zu spät gekommen, aber es war schon vertretbar.“
…angesprochen auf die fehlende Fan-Unterstützung in Klagenfurt: „Rapid Zuhause, ein super Wetter zum Zuschauen - da hat man schon mit ein paar tausend Leuten mehr gerechnet. Schon schade, weil ich denke, dass jeder Zuseher der ins Stadion gekommen ist, auf seine Kosten gekommen ist. Einfach nur schade, aber wir haben darauf keinen Einfluss. Wir können nicht mehr machen, als das abzurufen, was wir gerade machen. Trotzdem hat man das Gefühl, wenn man durch Klagenfurt geht, dass etwas im Entstehen ist.“
…zum bevorstehenden Kärnten-Derby: „Wir haben schon Spieler in unseren Reihen, die darauf brennen.“
…über Trainer Peter Pacult: „Ein Trainer, der zu seinem Wort steht, der seine Linie hat. Da gibt es kein links, kein rechts. Entweder du ziehst mit, oder halt nicht. Das ist das, was er aus uns gemacht hat. Wir marschieren jetzt in eine Richtung.“
…weiter zu Trainer Pacult: „Er ist draufgekommen, wie er mich zum Angreifen hat. Da hat er schon eine gute Menschenkenntnis.“
…über seine Zeit bei der Vienna unter Trainer Alfred Tatar: „Es war was Spezielles. Ich wäre nicht der Mensch, wenn ich nicht all diese Erfahrungen mitgenommen hätte.“
…über seine Zeit in Mattersburg und den Aufstieg in die Bundesliga: „Da hat damals sehr viel zusammengepasst. Wir sind gleich im zweiten Jahr aufgestiegen. Diese Feier ist mir in Erinnerung geblieben.“
…über seinen Bezug zu Mattersburg und den Untergang des SVM: „Richtig schlimm. Da geht es wirklich um viele Existenzen.“
…angesprochen auf ein mögliches Engagement im Ausland: „Ich habe noch eineinhalb Jahre Vertrag in Kärnten. Wenn ich eines in meiner Karriere gelernt habe, dann das, dass viele Sachen irgendwie daherkommen. Ich bin offen für viele Sachen, aber ich bin zu hundert Prozent Austria Klagenfurt. Es ist schon was Schönes, wenn man nach langer Zeit nach Klagenfurt kommt, dann gleich im ersten Jahr aufsteigt und du einen Teil dazu beiträgst.“
…über die Saisonziele seiner Mannschaft: „Wir wollen einfach so mitspielen, wie es uns bisher gelungen ist. Man kann sagen, dass wir in der Liga angekommen sind. Alles, was mehr ist, nehmen wir. Wir werden auf keinen Fall nachlassen, denn wir wissen, dass wir davon leben.“