Thomas Silberberger: "Jeder Fehler wird bestraft"
WSG Swarovski Tirol spielt Unentschieden gegen RZ Pellets WAC mit 2:2. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria
Wenn man so ein Spiel sieht, wo wirklich kombiniert wird, taugt mir auch
Wenn es rechnerisch noch möglich ist, dann werden wir alles daransetzen
WSG Swarovski Tirol – RZ Pellets WAC 2:2 (1:0)
Schiedsrichter: Julian Weinberger
Thomas Silberberger (Trainer WSG Tirol)
…über die Partie und die Leistung von Benjamin Pranter: „Der Benjamin war ein prägendes Gesicht der letzten 10 Jahre. Hat bei uns in der Regionalliga gestartet, hat einen Löwenanteil daran gehabt, dass wir in die Bundesliga gekommen sind. Er war ein extrem wichtiger Führungsspieler. Jetzt wird der Kreis geschlossen, aber Schade, dass er den Elfer dann nicht reingehaut hat. Aber am Ende des Tages müssen gut leben mit dem 2:2.“
…über den Ausrutscher von Ferdinand Oswald, der zu einem Gegentor geführt hat: „Das war wahrscheinlich, dass billigste Tor was wir in der ganzen Saison bekommen haben. Mir fehlen da die Worte. Der Lerneffekt ist nicht in Maßen gegeben aktuell. Ich bin sprachlos wegen dem Gegentor.“
…über den sechsten Platz: „Die Meistergruppe war ein Traum, den wir uns erfüllt haben. Damit haben wir nicht gerechnet. Natürlich wollten wir dann ordentlich in der Meistergruppe performen. Aber es ist so, dass jeder Fehler bestraft wird und wir machen aktuell zu viele. Wir bekommen zu viele Gegentore. Wir müssen hinten in der Verteidigung über dem Sommer auch unsere Hausaufgabe machen. Sonst werden wir ein böses Erwachen haben, wenn wir das nicht schnell abstellen.“
…über den Handlungsbedarf in der Mannschaft: „Wir sind täglich im Austausch. Wir wollen mit Sicherheit nur Spieler, bei dem ich ein Potenzial sehe und der unsere Währung erkennt. Unsere Währung sind Einsatzminuten in der Bundesliga und nicht tausende Euros mehr. Wer bei uns spielen will, kann nicht mit Fußball reich werden. Aber der kann den nächsten Schritt setzen. Wir sind eine Art Bitcoin-Filiale. Unsere Einsatzzeiten sind mehr wert, wie der manche Euro.“
Roman Stary (Trainer WAC)
…über die Partie: „Wir wollten auf den dritten Platz kommen und dazu hätte es heute einen Sieg benötigt. Das haben wir nicht geschafft. Natürlich ist eine Enttäuschung da. Auf der anderen Seite, wenn man so ein Spiel sieht, wo wirklich kombiniert wird und die Spieler sich reinhauen, bis sie nicht mehr können, taugt mir auch.“
…über einen möglichen vierten Platz: „Realistisch sehe ich es auf jeden Fall. Rapid muss was machen gegen LASK, damit sie Zweiter bleiben. Sturm Graz wird gegen uns gewinnen wollen. Wir wollen auch gewinnen. Eine interessante Ausganssituation.“
Thorsten Röcher (WAC)
…über das Spiel: „Wenn man in der Nachspielzeit einen Elfmeter gegen sich bekommt, dann muss man über ein Unentschieden froh sein. Wir wollten aber drei Punkte holen. Ich hatte das Gefühl, dass wir nach dem 2:1 die Partie eigentlich im Griff haben. Wir bekommen aber leider in dieser Saison viele unnötige Tore. Jetzt geht es aber in der nächsten Runde gegen Sturm.“
…über einen möglichen vierten Platz: „Wenn es rechnerisch noch möglich ist, dann werden wir alles daransetzen. Wir werden unsere Hausaufgabe noch machen und dann werden wir eh sehen wie der LASK gegen Rapid spielt. In der eigenen Hand haben wir es nicht mehr. Das ist sehr schade. Hilft nichts. Ich bin sehr enttäuscht.“
…ob die Chancenverwertung nicht gut genug war: „Hätten wir ein Tor mehr geschossen, dann hätten wir auch gewonnen.“
Manuel Kuttin (WAC)
…über die Partie: „Der Punkt ist wichtig für uns, da der vierte Platz jetzt noch möglich ist. Auch wenn wir es jetzt nicht in der eigenen Hand haben. Ich glaube der Punkt ist sehr wichtig für uns für die nächste Woche.“
Christopher Wernitznig (WAC)
…über die Partie: „Wir sind in der ersten Halbzeit sehr schlecht ins Spiel gestartet. Bekommen dann das 1:0. Da haben wir schlecht verteidigt. Wir sind dann immer besser ins Spiel gekommen. Hatten die ein oder andere Torchance. Zweite Halbzeit haben wir dann ein gutes Spiel gezeigt. Haben das Spiel gedreht und bekommen dann ein blödes Tor. Fühlt sich im Moment nicht gut an.“