St. Pölten hofft auf Relegation: "Wenn es die Relegation gibt, dann müssen wir bereit sein"
Der FK Austria Wien schlägt spusu SKN St. Pölten mit 2:1. Die Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.
Wir haben in der Saison genug Möglichkeiten gehabt, dass wir nicht am letzten Platz stehen
FK Austria Wien – spusu SKN St. Pölten, 2:1 (1:1)
Schiedsrichter: Alexander Harkam
Peter Stöger (Trainer FK Austria Wien):
…nach dem Spiel: „Jetzt haben wir zwei, drei Tage, wo wir durchatmen können, wir wollen Erster bleiben und das Heimrecht haben. Du darfst dich jetzt nicht zurücklehnen, es geht Schlag auf Schlag, Dosierung und dann voller Fokus auf die Spiele zu haben.“
Markus Suttner (FK Austria Wien):
…in einem Sky-Videobeitrag: „Es ist schwieriger für ältere Spieler, dass was angenommen wird. Ich versuche es trotzdem, ich werde ihnen weiterhin auf die Nerven gehen. Ich sehe mich in der Position, dass ich das machen muss. Auch wenn es für mich teilweise zu Diskussionen kommt oder für die Mitspieler nicht so angenehm ist, wenn sie im Spiel öfters angeschrien werden. Nur mit Freunderlwirtschaft und mit wir sind eh alle gute Freunde, haben wir keinen Erfolg. Es ist schon so, mit Selbstvertrauen und Mut, Dominik Fitz hat gewusst, dass er einen guten Freistoß hat und er wollte unbedingt schießen. Ich habe mir gedacht, bevor es schlimmer wird, gehe ich einfach. Wenn es über eine Saison hinweg nicht rennt, auf wen wird hingehaut? Sind das dann die Fitzs oder die Suttners, deswegen sehe ich mich schon in der Verantwortung Sachen zu sagen. Fußballerische Klasse haben sie, das ist unbestritten, aber es heißt auch einen Matchplan umzusetzen, unangenehme Läufe zu machen (…) es sind auch viele Sachen außerhalb.“
Gerald Baumgartner (Trainer spusu SKN St. Pölten):
…nach dem Spiel: „Wir hoffen, dass wir die Relegation spielen können. Es tut sehr weh, dass wir heute nicht gewinnen konnten. In der Kontersituation zum 2:1 war klar, dass Monschein Schütz über die Beine läuft, in dieser Situation hätten wir den quergespielten Pass besser verteidigen müssen. Wir haben dann alles probiert. Wir waren nicht so gut im Spiel, wie wir in der zweiten Halbzeit raugekommen sind. Wir waren von Start weg nicht so, wie wir gegen Altach begonnen haben. Das Positive war das Altach-Spiel, wir müssen uns das einfach erarbeiten. Ich lasse nicht zu, dass wer den Kopf hängen lässt. Wenn es die Relegation gibt, dann müssen wir bereit sein und das werden wir auch sein.“
Georg Zellhofer (Sportdirektor spusu SKN St. Pölten):
…nach dem Spiel: „Wir haben uns heute schon viel vorgenommen und es zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Frühjahrsmeisterschaft. Die Fehler, die wir anbieten. Phasenweise waren wieder gute Szenen dabei, aber wir bieten dann Eigenfehler an und kommen auf die Verliererstraße. Jetzt hat man die Chance noch, wenn die Relegation passieren sollte und wir müssen gut vorbereitet sein. Es gibt kein Jammern, wir müssen uns jetzt schon auf beide Mannschaften vorbereiten und hoffen, dass das Ergebnis morgen dementsprechend ist. Das Positive im Fußball sollte sein, dass wir die Saison in einem Hin- und Rückspiel ins Positive wenden können. Die Möglichkeit den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, es ist schwierig genug die Mannschaft aufzurichten, das Trainerteam macht es gut, Gerald ist immer motiviert, versucht die Burschen nach vorne zu treiben. Im Herbst waren noch die Schulterklopfer da, das Frühjahr war eine einzige Katastrophe, unglaublich in welche Spirale wir reingekommen sind. Die Qualität der Mannschaft ist nach wie vor vorhanden, aber sie hat es nicht abrufen können.“
Alexander Schmidt (spusu SKN St. Pölten):
…nach dem Spiel: „Es waren gute Ansätze, nach dem 0:1 sind wir aufgewacht, haben das Spiel kontrolliert, sind aber nie zwingend vor das Tor gekommen. (Die Tabelle) ist kein schöner Anblick, wenn man bedenkt, wie wir reingestartet sind. Jetzt sind wir verdient auf dem letzten Platz, aufgrund der Leistungen im Frühjahr. Wir müssen weiterhin versuchen die Fehler abzustellen und zwingender vor das Tor kommen, an den Kleinigkeiten arbeiten. Den Abstieg will keiner. Egal, ob als Leihspieler oder Spieler, die den Verein verlassen. Wir werden hundert Prozent geben, dass wir nicht absteigen.“
Daniel Schütz (spusu SKN St. Pölten):
…nach dem Spiel: „Es hat heute nicht gereicht bzw. war es in den anderen Runden davor schon zu wenig. An die Relegation können wir uns noch klammern, wir haben in der Saison genug Möglichkeiten gehabt, dass wir nicht am letzten Platz stehen. Wir probieren positiv zu bleiben. Es hilft nichts, wir müssen den Kopf aufrichten (…) wir werden es schaffen, wir müssen es schaffen, wenn die Relegation stattfindet.“