Marcel Ketelaer: "Haben uns eben für diesen Weg entschieden"
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Marcel Ketelaer: "Haben uns eben für diesen Weg entschieden"

Admira-Sportchef Marcel Ketelaer war zu Gast in der Sky-Sendung 'Dein Verein' und sprach über den Saisonstart und die Philosophie der Südstädter.

Es ist jetzt nicht so, dass die meisten jetzt zum ersten Mal in der Bundesliga spielen. Aber das ist jetzt eben der Weg, den wir gewählt haben und die Jungs müssen diesen gehen.

Marcel Ketelaer

Wir haben sehr viele schnelle Spieler. Wir haben auch viele Spieler, die den Zug nach vorne haben. Wir müssen aber die Kontrolle da noch finden.

Marcel Ketelaer

Marcel Ketelaer (Sportdirektor Admira):
…über das 0:3 gegen den WAC: „Ja da gibt es einige Dinge, die aufzuarbeiten sind. Wir haben das am Tag danach direkt mit der Mannschaft besprochen und eine Analyse gemacht. Die Erkenntnisse, die leider teilweise nicht erfreulich waren, haben wir dann miteinander besprochen. Es ist einiges aufgekommen, aber es ist wichtig so ein Spiel aufzuarbeiten, damit wir die Dinge im nächsten Spiel anders machen können.“

…über die Aussage von Andreas Herzog, dass die jungen Spieler aufwachen müssen: „Genau das ist der Punkt. Wir müssen Konstanz in unsere Leistungen reinbringen. Wir haben sehr viele junge Spieler und haben uns eben für diesen Weg entschieden, junge Spieler zu forcieren und in der Bundesliga spielen zu lassen. Wir haben auch den einen oder anderen erfahrenen Spieler, der die jungen Spieler leiten soll. Generell ist es aber bei uns so, dass wir eine Konstanz reinbringen müssen. Wir wussten auch, dass der Start unter anderem wellig sein könnte, dass es aber dann so ausgeht wie am Wochenende, haben wir uns nicht gedacht.“

…wie weit die Mannschaft mit der Entwicklung ist: „Es ist jetzt nicht so, dass die meisten jetzt zum ersten Mal in der Bundesliga spielen. Aber das ist jetzt eben der Weg, den wir gewählt haben und die Jungs müssen diesen gehen. Natürlich bekommen sie von uns Unterstützung. Aber die Jungs müssen sich jetzt auch mal wehren und Leistung zeigen. Man muss am Wochenende immer alles geben und das war aber bei leider nicht allen der Fall.“

…über eine mögliche Verstärkung: „Ja bei uns ist es eben so, dass wir uns immer wieder austauschen. Wir beobachten natürlich den Markt und schauen, was wir verbessern können. Wir haben aber ganz klare Richtlinien im Verein, wie die ganze Sache aussehen soll Kader- und Budgettechnisch. Es kann nämlich immer ein Spieler am Markt sein, der interessant für uns ist. Wir müssen aber zuerst bei uns unsere Hausaufgaben machen, bevor irgendjemand zu uns kommt.“

…über den Posten als Sportdirektor bei der Admira: „Ich denke, dass man in dieser Position den bestmöglichen Draht zu den Spielern bekommen kann. Dieses tägliche Stehen am Platz ist nicht so förderlich für den Weg, den ich mit den Jungs gehen möchte. Ich möchte der Unterstützer und Begleiter sein für die Spieler.“

…über seine Beziehung mit Andreas Herzog: „Wir sind auf einer Wellenlänge. Wir wissen alle, worüber wir reden. Wir müssen das halt noch transportieren und umsetzen. Wir hoffen, dass wir da die Jungs so gut wie möglich mitnehmen können.“

…über Spieler, die man bei der Admira benötigt: „Das ist eben unsere Aufgabe. Zu sehen, was für Spieler wir brauchen. Was wir auch umsetzen können. Das ist auch ein entscheidender Punkt. Wir haben sehr viele schnelle Spieler. Wir haben auch viele Spieler, die den Zug nach vorne haben. Wir müssen aber die Kontrolle da noch finden. Wie gesagt, nach den ersten vier Spielen haben wir sehr viel Lob bekommen, aber es war uns natürlich auch bewusst, dass sowas wie am Samstag vorkommen kann und wahrscheinlich auch mal wieder passieren wird. Ich hoffe, dass es am Samstag für den einen oder anderen Spieler ein kleiner Weckruf war.“

…über die kommenden Spiele: „Wenn wir jedes Mal diese Aufopferung bringen, die wir gegen Salzburg gebracht haben, dann kann gegen jeden Gegner ein offenes Spiel zustande kommen. Das haben wir am Wochenende nicht gemacht und so kommen eben solche Ergebnisse zustande.“

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