WSG-Leistung "nicht akzeptabel"

Der SK Puntigamer Sturm Graz schlägt die WSG Swarovski Tirol mit 3:2. Die Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

Wir waren nicht wach, nicht aggressiv, haben alles vermissen lassen, was man braucht

Thomas Silberberger

SK Puntigamer Sturm Graz – WSG Swarovski Tirol, 3:2 (3:1)
Schiedsrichter: Josef Spurny

Christian Ilzer (Trainer SK Puntigamer Sturm Graz):
…nach dem Spiel: „Ich bin sehr froh, dass wir unser erstes Heimspiel in der Meistergruppe gewonnen haben, mit einem sehr guten Spiel. Die Reaktion auf den Rückstand war großartig. Insgesamt hat das Spiel ein sehr hohes Niveau gehabt. Wir haben die große Chance gehabt in der zweiten Halbzeit das Spiel mit 4:1 zuzumachen, aber so ist die WSG nochmal rangekommen und das hat unsere Nerven strapaziert.“

Stefan Hierländer (SK Puntigamer Sturm Graz):
…nach dem Spiel: „Wir haben uns das Leben ein bisschen schwergemacht, wir haben sehr viele Torchancen gehabt. Dann bekommen wir wieder ein Standardtor, das das Spiel offengehalten hat, das darf nicht passieren, die drei Punkte sind verdient. Es war ein ‚Mörderschuss‘ (sein Tor, Anm.), ich habe nicht gesehen, dass Oswald zu weit vor dem Tor gestanden ist, ich habe es mit Gefühl probiert.

Thomas Silberberger (Trainer WSG Swarovski Tirol):
…nach dem Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir komplett alles vermissen lassen, um ein Spiel zu gewinnen, wir waren nicht wach, nicht aggressiv, haben alles vermissen lassen, was man braucht. In der Halbzeit hat es eine deftige Ansprache gegeben. In der zweiten Halbzeit hat es gepasst und durch den Anschlusstreffer ist es richtig dramatisch geworden, aber am Ende des Tages haben wir verdient verloren. Sturm war in der ersten Halbzeit klar besser und solche Leistungen sind nicht akzeptabel. Wir müssen aufpassen, dass wir in der Meistergruppe nicht durchgereicht werden. Gegen den LASK sind wir ähnlich aufgetreten. Ich bin stinksauer. In der ersten Halbzeit haben wir Sturm eingeladen, das stört mich massiv. Ich bin der Meinung, dass einige Spieler mich gar nicht hören. Das ist ein Alarmsignal für mich. Da werde ich extrem gegensteuern diese Woche. Für das arbeite ich nicht hart jeden Tag, dass ich mir in 20 Minuten alles ruinieren lasse.“

…vor dem Spiel über die Situation der WSG in der Meistergruppe: „Fakt ist, wir wollen heute gewinnen und die Tabelle kann dann eh jeder lesen. Wir könnten etwas Historisches schaffen, mir ist wichtig, dass in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, dass wir verdient in der Meistergruppe sind, da sind wir auf einem guten Weg. Wir ziehen auch heute unser Ding durch, ich habe mir taktisch nichts einfallen lassen, vielleicht hat sich Sturm was einfallen lassen. Wir sind gut beraten, wenn wir uns nicht zu sehr am Gegner orientieren, sondern unsere Stärken auf den Platz bringen.“

Raffael Behounek (WSG Swarovski Tirol):
…nach dem Spiel: „Sturm hat v. a. in der ersten Halbzeit verdient gewonnen, wir hätten 4:1, 5:1 hinten sein müssen. Wenn wir öfters so verteidigen im Kollektiv wie in der ersten Hälfte, dann werden wir in den nächsten acht Spielen keinen Punkt machen. In der zweiten Halbzeit haben wir so gespielt, wie wir uns das vorstellen, aber unterm Strich hat Sturm verdient gewonnen. Wir müssen jedes Spiel 100 Prozent da sein, so gut sind wir nicht, dass hier in Graz 80 Prozent reichen würden.“

 

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