Altacher Ärger über zu wenig Emotion und die Behörden
WSG Swarovski Tirol schlägt CASHPOINT SCR Altach auswärts mit 2:0. Die Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.
Den Bescheid haben wir per E-Mail bekommen und es gab keine große Kommunikation im Vorfeld.
CASHPOINT SCR Altach – WSG Swarovski Tirol 0:2 (0:1)
Schiedsrichter: Dieter Muckenhammer
Alexander Pastoor (Trainer CASHPOINT SCR Altach):
...über das Spiel: „Wir sind nicht als Mannschaft aufgetreten, nicht als Einheit. Wir haben viel zu wenig Emotion und Energie auf den Platz gebracht und damit vor allem in der zweiten Halbzeit schlecht gespielt. Wir versuchen nach unseren Möglichkeiten auszuwechseln und haben versucht, mehr Energie nach vorne zu bringen, aber das ist leider nicht gelungen. Wenn man eine energielose Leistung nimmt, wird Fußball in allen Bereichen nicht gut sein, das ist logisch. Das Kämpfen bis zum Gehtnichtmehr für einen Punkt, das hat mir gefehlt. Die erste Halbzeit war noch okay, aber nicht gut genug. In der zweiten Halbzeit ist all unsere Energie weggefallen und damit war das Spiel grauselig.“
Christoph Längle (Geschäftsführer CASHPOINT SCR Altach) vor dem Spiel:
...über die Entscheidung, die Zuschauerzahl auf 500 zu begrenzen: „Natürlich ist man enttäuscht über eine so kurzfristig getroffene Entscheidung, speziell über die Kurzfristigkeit. Wir mussten es so hinnehmen und jetzt ist die Sache so, wie sie ist. Den Bescheid haben wir per E-Mail bekommen und es gab keine große Kommunikation im Vorfeld. Es gibt die ominöse Inzidenzzahl, die unter 50 liegen soll und wir waren bis gestern auf 36, also deutlich darunter. Unsere Landespolitik halt letztlich entschieden, dass das Rheintal als gesamt Region gesehen wird und die Bezirksgrenzen somit aufgehoben sind, was diese Ampelregelung betrifft. Das hat es dann so schwer und unverständlich gemacht für uns. Die Kommunikation hat sehr zu wünschen übriggelassen. Man fühlt sich, immer in der Holschuld zu sein.“
...über eine mögliche Entwicklung in den kommenden Wochen und Monaten: „Die ganze Gesellschaft musste in den letzten Monaten lernen, sehr flexibel zu sein und so ist es bei uns auch. Auch wenn die Zahlen in unserem Bezirk nicht so hoch sind, hoffe ich, dass die Politik ihre Meinung korrigiert.“