Markus Schopp: "Heute war es nicht das, was wir uns erhofft haben"
Der WSG Swarovski Tirol und der TSV Prolactal Hartberg trennen sich mit 1:1. Die Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.
WSG Swarovski Tirol – TSV Prolactal Hartberg, 1:1 (1:0)
Schiedsrichter: Josef Spurny
Thomas Silberberger (Trainer WSG Swarovski Tirol):
…nach dem Spiel: „Glücklich stimmt mich, dass wir es nicht verloren haben. Das war zum Schluss Harakiri auf beiden Seiten. Wir hätten auch als Verlierer vom Platz gehen können. Wir scheitern Woche für Woche an unserer Großchancenverwertung, viermal allein vor Swete und viermal kein Tor, da ist es schwer zu gewinnen. Fakt ist, wir haben uns für einen guten Auftritt nicht belohnt. Irgendwo gehen uns vier, fünf Punkte ab, wegen unserer Chancenverwertung. Sechs erzielte Tore ist wenig, nur Hartberg hat weniger, glaube ich, da müssen wir schnellstmöglich in die Spur kommen. Es waren ein paar haarsträubende Entscheidungen des Schiedsrichters dabei. Je länger das Spiel gedauert hat, hat er eine vernünftige Leistung geboten.“
Johannes Naschberger (WSG Swarovski Tirol):
…nach dem Spiel: „Ich war ein bisschen nervös, aber habe mich voll auf das Spiel konzentriert. Durch unsere Chancen hätten wir gewinnen müssen, schlussendlich geht das 1:1 in Ordnung.“
Markus Schopp (Trainer TSV Prolactal Hartberg):
…nach dem Spiel: „Es war ein mühevoller Beginn von beiden Seiten, trotzdem waren wir nachher stabil, haben die tolle Möglichkeit auf das 1:0. Der Schiedsrichter hätte die rote Karte zeigen müssen, ein weiter Ball, Rajko Rep wird im Zweikampf zurückgehalten, der Ball geht Richtung Sechzehner, eine ganz klare rote Karte. Heute war es über weite Teile nicht das, was wir uns erhofft haben, obwohl wir sehr bemüht waren, die Kleinigkeiten passen momentan nicht.“
Sascha Horvath (TSV Prolactal Hartberg):
…nach dem Spiel: „Wir müssen mit dem 1:1 zufrieden sein, Rene Swete hat gut gehalten, der letzte Pass hat gefehlt, daran können wir arbeiten. Wir spielen ganz okay und der letzte Pass vor dem Tor fehlt. Am Schluss müssen wir besser verteidigen, damit wir nicht solche Chancen zulassen. Ich fühle mich sehr wohl in Hartberg, die Mannschaft und der Trainer haben mich super aufgenommen, ich fühle mich so, als wäre ich schon ein Jahr da.“
Marc Janko (Sky Experte):
…über das Spiel: „Im Großen und Ganzen ein verdientes Unentschieden. In der ersten Halbezeit war Wattens besser, in der zweiten Hartberg. Auf dem muss man aufbauen, weil phasenweise echt gute Sachen dabei waren von Hartberg. Früher oder später wird Hartberg wieder belohnt werden. Wattens hat sich mehr ausgerechnet und sie hätten mehr punkten können, sie müssen jetzt damit leben.“