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LASK-Videos: Nestor El Maestro warnt vor Verwechslung

Bei Sturm Graz ist man sich 100%ig sicher, dass man sich an die Regeln gehalten habe. Trainer Nestor El Maestro warnt zudem davor, einzelne Ausrutscher mit dem geplanten Training des LASK zu vergleichen.

Die geheimen LASK-Trainings haben auch bei Sturm-Sportdirektor Andreas Schicker und Trainer Nestor El Maestro ein unangenehmes Gefühl hinterlassen. Im Sky-Interview mein Schicker: „Ich verstehe nicht, warum sich ein Verein da rausnimmt und ein normales Mannschaftstraining macht, nur weil er öfter teste zum Schutz der Spieler. So etwas verstehe ich einfach nicht.“

Auch Trainer Nestor El Maestro betont, trotz der schwierigen Bedingungen die Regeln eingehalten zu haben: „Wir haben alle zu kämpfen gehabt, die Spieler und Trainer bei Laune zu halten und trotzdem etwas Vernünftiges zu machen mit diesen Richtlinien. Ich gehe davon aus, dass wir fast alle einen Monat im Kreis gelaufen sind und Passformen und Torschussübungen gemacht haben – immer ausschließlich in 6er Gruppen.“

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„Rigorose Strafe“

Schicker fordert vom Senat 1 zudem eine harte Strafe. „Ich will dem Senat 1 nicht vorgreifen, aber muss schon klar sagen: Alles, was nur in Richtung einer Geldstrafe wäre, wäre für mich nicht die richtige Strafe.“

"Man darf es nicht verwechseln, wenn ein Verein wirklich versucht, mit 6er-Gruppen zu arbeiten und Übungsformen ausgewählt wurden, so dass es zu keinem Köperkontakt kommen kann und es dann einmal vorkommt, dass jemand ausrutscht oder nicht daran denkt und jemanden berührt." - Nestor El Maestro

Über die möglichen Videos mit Verfehlungen anderer Klubs , die von LASK-Präsident Gruber ins Spiel gebracht wurden, meint  Schicker: „Ich bin zu hundert Prozent überzeugt, dass da nichts kommen wird und dass wir uns an die Regeln gehalten haben”, sagt der Sport-Geschäftsführer sagt in Richtung Linz: “Es ist immer gescheiter, wenn ich so etwas mache, dass ich vor der eigenen Haustür kehre.”

El Meastro warnt vor Verwechslung

Für El Maestro ist ebenfalls klar, dass etwaige weitere Verstöße streng geahndet werden müssen: „Wenn es noch andere Vereine gegeben haben soll, dann gehören diese alle ins selbe Boot.“

Der Sturm-Trainer warnt jedoch davor, nicht jedes Bild oder Video gleich mit den Szenen des LASK gleichzusetzen: „Man darf es nicht verwechseln, wenn ein Verein wirklich versucht, mit 6er-Gruppen zu arbeiten und Übungsformen ausgewählt wurden, so dass es zu keinem Köperkontakt kommen kann und es dann einmal vorkommt, dass jemand ausrutscht oder nicht daran denkt und jemanden berührt. Aber es ist etwas anderes, wenn ich mit 24 Personen auf dem Platz stehe und Übungsformen auswähle, wo ich weiß, dass es kracht.“

 

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