Nach Sturm-Sieg: Didi Kühbauers besondere Widmung
SK Rapid Wien gewinnt gegen SK Puntigamer Sturm Graz mit 4:0. Alle Stimmen zur Partie bei Sky und Sky X.
Es war ein super Spiel. Vor dem Spiel war ich schon leicht angespannt, weil ich ja letztes Jahr gegen Sturm mein Debüt hatte und es nicht so gut lief.
SK Rapid Wien – SK Puntigamer Sturm Graz 4:0 (2:0)
Schiedsrichter: Sebastian Gishamer
Dietmar Kühbauer (Trainer SK Rapid Wien):
…über den Sieg: „Es war in erster Linie ein wichtiger Sieg. Wir haben vor dem Spiel gesagt, wenn wir das Spiel gewinnen, dann haben wir einen guten Abstand auf Sturm. Ich glaube, sie sind jetzt nicht mehr dabei bei den internationalen Plätzen. Und natürlich tut ein 4:0 sehr gut für alle. Es war ein Sieg für alle verletzten Spieler und speziell für Dibon.“
...über die bisherigen Spiele nach dem Restart: „Gegen Salzburg kann man verlieren, aber die Art und Weise mit den Verletzten war das Problem. Wichtig war, wie wir jetzt zurückgekommen sind, dass wir da ein Zeichen gesetzt haben. Es war ein gutes Spiel von uns und ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Mannschaft.“
...über die Auswechslung von Kelvin Arase: „Er hat gesagt, dass er ein bisschen etwas spürt. Er hätte natürlich weitergespielt. Ich weiß ganz genau, der Junge hört ja nicht auf. Ich will definitiv nicht, dass er sich verletzt, weil er einfach so viel Herz für das Spiel aufbringt. Wir brauchen ihn definitiv für die nächsten Wochen.“
(Artikel wird unterhalb fortgesetzt)
...über die Leistung von Leo Greiml: „Er ist ein Fußballer mit sehr viel Herz, der wirklich jedes Spiel gewinnen will. Jetzt kann man leicht reden, aber ich habe auch vor dem Spiel gewusst, dass der Junge das ohne Probleme schaffen wird. (...) Ich freue mich für ihn. Ich habe das Spiel, das vor einem Jahr gegen Sturm war, schon lange vergessen.“
...vor dem Spiel über die vielen Verletzungen bei Rapid: „Man muss es leider hinnehmen, weil die Meisterschaft geht trotzdem weiter. Es ist für uns sehr, sehr hart, weil man darf nicht vergessen, dass wir Mateo auch nicht haben und ,Schobi‘ schon länger nicht. Aber jammern hilft wirklich nicht.“
...vor dem Spiel darüber, wie weh es ihm tut im Allianz Stadion ohne Zuschauer zu spielen: „Das tut eigentlich wirklich weh, weil es ist wie Radfahren ohne Rad. Das ist für mich und für die Spieler nicht schön. Aber andererseits muss man es hinnehmen. Wenn man bedenken würde, was da heute los wäre... An das will ich jetzt gar nicht denken.“
Leo Greiml (SK Rapid Wien):
…auf die Frage, wie oft er heute Lob von Mitspielern gehört habe: „Es war genug, würde ich sagen. Ich habe es sehr oft gehört im leeren Stadion. Es war ein super Spiel. Vor dem Spiel war ich schon leicht angespannt, weil ich ja letztes Jahr gegen Sturm mein Debüt hatte und es nicht so gut lief. Aber nach dem 4:0-Sieg bin ich richtig zufrieden.“
...über seine Gedanken vor dem Spiel: „Vor dem Spiel denkt man schon ein bisschen nach über das Spiel vor einem Jahr, aber sobald der Schiedsrichter anpfeift und die ersten Minuten laufen, ist man voll fokussiert und will einfach das Spiel super spielen und der Mannschaft helfen einen Sieg einzufahren.“
...auf die Frage, wie die nächsten Wochen für ihn persönlich werden: „Das überlasse ich dem Trainer. Ich werde der Mannschaft helfen so gut es geht, aber das bleibt dem Trainer überlassen.“
Stefan Schwab (SK Rapid Wien) in einem Videobeitrag vor dem Spiel:
…über die Verletzung von Christopher Dibon: „So eine tragische Geschichte jetzt wieder. Da blutet jedem einzelnen Spieler auch bei uns das Herz. Da gibt man ihm Mut und versucht ihm zu helfen. Das ist aber in den ersten Tagen jetzt sehr schwer.“