Didi Kühbauer: "Grundsätzlich musst du als Sieger vom Platz gehen"
Der TSV Prolactal Hartberg gewinnt gegen den SK Rapid mit 1:0. Alle Stimmen zur Partie bei Sky und Sky X.
Wir waren heute in der glücklichen Situation 1:0 in Führung zu gehen und haben das mit allen unseren Möglichkeiten verteidigt.
SK Rapid Wien – TSV Prolactal Hartberg, 0:1 (0:1)
Schiedsrichter: Oliver Drachta
Dietmar Kühbauer (Trainer SK Rapid Wien):
…vor dem Spiel über Yusuf Demir: „Was Yusuf Demir gezeigt hat, war schon sehr gut, er hat sich die Startelf verdient. Er hat eine unglaubliche Kreativität, kann Eins-gegen-Eins-Situationen super lösen, hat einen unglaublichen Schuss und unglaubliche Übersicht. Die gesamte Mannschaft muss ihn unterstützen, damit er seine Stärken ausspielen kann.“
…nach dem Spiel: „Es ist heute nur an uns gelegen, du musst heute den Dreier einfahren, ein Spiel auf der schiefen Ebene, aber es gehören Tore dazu. So stehst du mit null Punkten da und es ist wirklich ärgerlich. Wenn du bei noch vier Runden zu spielen sechs Punkte Rückstand auf Salzburg hast, brauchst du nicht vom Meistertitel träumen. Das ärgert jeden, wenn man das Spiel heute sieht, grundsätzlich musst du als Sieger vom Platz gehen, aber im Fußball ist es so, dass du nicht immer als Sieger vom Platz gehen musst.“
…über das sexistische Transparent vor dem Block West: „Ich finde, dass dieses Transparent definitiv nichts in einem Fußballstadion verloren hat. Ich kann die Aktion nicht verstehen. So leid es mir für die Rapid-Fans tut, aber ich glaube nicht, dass das das beste ist, dass man mit diesen Worten was beschreibt.“
Stefan Schwab (SK Rapid Wien):
…nach dem Spiel: „Wir waren in beiden Spielen zu ineffizient. Wir müssen in Führung gehen, die Hartberger nützen einen Fehler eiskalt aus. Jetzt heißt es aufstehen und schauen, dass wir am Mittwoch punkten.“
Maximilian Ullmann (SK Rapid Wien):
…nach dem Spiel: „Wir wissen selbst, dass wir heute an uns selbst gescheitert sind. Wir haben es verabsäumt, dass wir das Tor machen, heute ist es uns leider nicht gelungen. Ich bin angedribbelt, habe aufgeschaut, keinen gesehen, wollte mich umdrehen. Das passiert, das Leben geht weiter. Wir werden am Mi probieren einen Sieg zu holen. Wir wollten unser Spiel gewinnen, wir schauen auf uns, nicht vor uns oder hinter uns.“
Markus Schopp (Trainer TSV Prolactal Hartberg):
…nach dem Spiel: „Wir waren heute in der glücklichen Situation 1:0 in Führung zu gehen und haben das mit allen unseren Möglichkeiten verteidigt. Die Jungs haben eine Reaktion gezeigt, ein richtig wichtiger Sieg für uns. Dario Tadic ist fantastisch. Er ist ein Spieler, der weiß wo das Tor steht, und auch weiß, was er dafür zu tun hat um zu seinen Tormöglichkeiten zu kommen. Ich finde auch, dass er sich in dieser Saison noch einmal richtig gesteigert hat. Ich glaube, dass die 14 Tore unglaublich viel sind. Er ist ein Spieler, der in der Box den Unterschied ausmachen kann. Neun Punkte aus den ersten sechs Runden in der Meistergruppe, ich glaube, dass uns das keiner zugetraut hat. Die Saison kann man gar nicht hoch genug einschätzen für das, was die Mannschaft bis dato gleistet hat.“
Rene Swete (Tormann TSV Prolactal Hartberg):
…nach dem Spiel: „Es war nicht unser bestes Spiel. Rapid hat die etwas zwingenderen Chancen gehabt und wir haben in der zweiten Hälfte den Platz nicht ausgespielt, der sich uns geboten hat. Rapid muss hier das Spiel zuhause machen, gegen solche Mannschaften, die uns hoch anpressen versuchen wir spielerisch zu lösen. Einer der Mitgründe, warum es hier läuft. Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen, nach vier Spielen ist träumen erlaubt.“