Stefan Maierhofer: "Andere Mannschaften gehen mit vier, fünf oder sechs Toren heim"

WSG Tirol verliert gegen Rapid mit 0:2. Alle Stimmen zum Spiel von SkyX.

Nach 40 Sekunden ein Sonntagsschuss. Bitter.

Stefan Maierhofer

SK Rapid Wien – WSG Swarovski Tirol 2:0 (2:0)

Schiedsrichter: Markus Hameter

 

Thomas Silberberger (Trainer WSG Swarovski Tirol):
...auf die Frage, welche Erkenntnisse das Spiel gebracht hat: „Wir sind als Verlierer vom Platz gegangen – das steht über allem. Aber es war schon vieles dabei, was wir im Abstiegskampf dann brauchen werden. Wenn du hier nach 50 Sekunden in Rückstand gehst, dann tun sich auch viel, viel bessere Mannschaften schwer. Am Ende des Tages steht ein 2:0 für Rapid da.“

…vor dem Spiel: „Die Hütte ist voll. Die Mannschaft muss einfach mutig und clever agieren. Wenn wir die Hosen voll haben, dann kann es bitter werden.“

…vor dem Spiel auf die Frage, warum man im Winter nur ältere Herren als Zugänge präsentiert hat: „Weil wir mitten im Abstiegskampf sind. Wenn du mir vier Österreicher sagen kannst, die zwischen 19 und 21 Jahre alt sind und unser Anforderungsprofil erfüllen und uns im Abstiegskampf sofort weiterhelfen, dann weißt du mehr als ich. Daher haben wir auf Routine gesetzt, weil diese Spieler schon einiges miterlebt haben und wir sicher in Situationen kommen, wo sowas sehr gefragt ist.“

…über Stefan Maierhofer: „Stefan soll heute der ruhende Pol für unsere Umschaltmomente sein. Er ist der gesuchte Spieler, wenn wir umschalten. Er soll die Bälle halten, bis die anderen nachkommen, damit wir in ein vernünftiges Umschaltspiel kommen.“

Simon Beccari (WSG Swarovski Tirol):
…nach dem Spiel: „Schlechter kann man nicht in eine Partie starten. In der ersten Minute gleich ein Tor bekommen. Wenn man so in eine Partie startet, dann macht es die Sache noch schwieriger. Ich finde, wir waren dann gut im Spiel, auch in der zweiten Halbzeit hatten wir viele Chancen. Leider kein Anschlusstreffer, dann hätten wir in den letzten Minuten noch auf das 2:2 spielen können. Mir tut es leid, dass wir nichts geholt haben.“

…angesprochen auf sein Profi-Debüt: „Ich war nervös. Es passiert nicht jeden Tag, dass man in solch einem Stadion spielen kann. Ich bin stolz und froh.“

Stefan Maierhofer (WSG Swarovski Tirol):
…nach dem Spiel: „Nach 40 Sekunden ein Sonntagsschuss. Bitter. Dann spielen wir 30 Minuten relativ gut, machst hinten einen individuellen Fehler und bekommst das 2:0. Andere Mannschaften gehen dann mit vier, fünf oder sechs Toren heim. Aber wir haben Moral gezeigt. Es war eine tolle Mannschaftsleistung. Heute wäre vielleicht auch mehr drinnen gewesen. Aber unter dem Stich hat Rapid das 2:0 cleverer heimgespielt, als wir unsere Chancen genutzt haben. So gehst du bitter mit einem 2:0 heim.“

…im Videobeitrag vor dem Spiel über seine Rückkehr in die Bundesliga: „Ich bin 37 Jahre und habe die Möglichkeit, dass ich in der österreichischen Bundesliga spiele. Ich glaube, das haben mir nicht mehr viele Leute zugetraut. Ich brenne einfach noch zu sehr und hoffe, dass ich diese Leidenschaft, die in mir pocht, in diesem halben Jahr hier in Österreich zeigen kann, vor allem den Leuten hier in Tirol und hoffe, dass wir die Liga halten und über den Sommer hinaus weiter zusammenarbeiten.“

…im Videobeitrag vor dem Spiel über Rapid: „Ich habe eineinhalb Jahre für den Verein gespielt und habe dort eine tolle Statistik. Als Gegner habe ich auch das eine oder andere gute Spiel gegen Rapid gezeigt. Am Sonntag zählt einfach, dass ich als Spieler für die WSG voll da bin.“

…im Videobeitrag vor dem Spiel über das Thema Abstiegskampf: „Ich habe den Abstiegskampf in Österreich, in Deutschland und in England miterlebt. Da geht es schon zur Sache.“