Christian Fuchs: "Liverpool hat gewissen Respekt vor Salzburg"
Leicester-Legionär Christian Fuchs spricht im Sky-Interview in der Sendung "Die Abstauber" über das Duell zwischen Liverpool und Salzburg, seine Einwürfe und Schutzausrüstung im Fußball.
Christian Fuchs (Spieler von Leicester City und Ex-Nationalteam-Kapitän) bei „Die Abstauber“:
…über Erling Haaland und die Chancen der Salzburger: „Er wird im Radio erwähnt, sein Vater war in der Premier League, da ist eine gewisse Verbindung da. Was der Junge in seinem Alter in dieser Saison schon geleistet hat, ist phänomenal. Salzburg macht hier die Runde, es ist ein gewisser Respekt von Liverpool da. Wenn Salzburg weiter frech spielt und nicht vor dem großen Namen Liverpool erstarrt, dann ist einiges möglich, muss ich ehrlich sagen. Mit dem Pressing können sie jedem Gegner Probleme bereiten. Diese beiden Mannschaften spielen sehr ähnlich und ich freue mich schon auf einen guten Schlagabtausch.“
…über seine Einwürfe: „Meine Einwürfe sind auf alle Fälle eine Waffe. Mittlerweile sollten die Leute wissen, dass ich einen weiten Einwurf habe, trotz allem sind wir in der Vorbereitung wieder draufgekommen, dass gewisse Mannschaften nicht damit rechnen, so haben wir zwei Tore erzielt. Es ist eine Waffe und wird zu wenig genutzt, wahrscheinlich weil ich auf der Bank sitze.“
…über Schutzausrüstung im Fußball: „Im Großen und Ganzen passiert es, dass du den Ball köpfelst und das hat nicht die Wirkung von Kopf-gegen-Kopf. Bis zur U11, U12 gibt es in Amerika Kopfball-Verbot, mein Sohn spielt drüben. Die übertreiben da. Wenn man das in der Jugend einführen würde, schadet das mehr oder weniger dem Fußball, das merke ich an den Spielern, mit denen ich drüben arbeite, sie haben nicht die Koordination mit dem Ball. Wenn eine Flanke kommt, wissen sie nicht wie sie köpfeln sollen, die Technik ist nicht da. Verglichen mit der NFL oder Rugby ist das im Fußball nicht notwendig.“
…über Kontakt zu alten Kollegen: „Mit Carsten Jancker habe ich erst letzten Sommer telefoniert, wegen einem All-Star-Spiel in Amerika. Der Kontakt verläuft sich natürlich, das Wichtigste ist, wenn man sich dann sieht, dann denkt man gerne zurück.“
…für welchen Verein er in Österreich spielen würde: „Das würde nur zurück in die Heimat gehen. Mattersburg ist der einzige Verein, für den ich in Österreich auf professioneller Ebene gespielt habe. Ich habe Mattersburg sehr viel zu verdanken. Das wäre die einzige Option für mich.“
…über das von ihm gegründete E-Sports-Team: „Mein Sohn verfolgt einen gewissen YouTuber seit Jahren und ich habe gemerkt, dass er ein richtiger Fan ist. Dann habe gemerkt, dass da mehr dahinter ist. Wie es der Zufall so haben will, wurde ich kurz danach wem vorgestellt, der in dem Gebiet in England führend ist. Ich habe mich eingelesen und sehr viel erzählt bekommen und somit war mein Sohn ausschlaggebend. Mein Gedanke war dann, wenn ich es mache, dann mache ich es richtig und will weltweit Spieler haben, die die Marke „No Fuchs Given“ verbreiten. Wir haben Spieler in Singapur, Neu-Delhi, viele Spieler in England, und einen in L. A. und New York. Wir haben auch die erste weibliche FIFA-Spielerin unter Vertrag genommen.“
…für welches NFL-Team er gerne als Kicker auflaufen würde: „New York is blue. (New York Giants, Anm.)“