Christoph Schösswendtner: "Ich habe einen guten Einstand gefeiert"
FC Flyeralarm Admira gewinnt gegen FC Wacker Innsbruck mit 3:0. Die Stimmen von Admira-Trainer Reiner Geyer und Christoph Schösswendtner zur Partie bei Sky Sport Austria HD.
FC Flyeralarm Admira – FC Wacker Innsbruck 3:0 (2:0)
Schiedsrichter: Gerhard Grobelnik
Reiner Geyer (Trainer FC Flyeralarm Admira):
…über das Spiel: „Das tut uns gut! Ich denke, das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die Jungs haben einfach gut verteidigt und haben auch gut umgeschaltet. Brenzlig vor unserm Tor war es aus dem Spiel heraus gar nicht, allerdings hatten wir bei Standards das ein oder andere mal das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite. Ansonsten haben wir nicht viel zugelassen und auch gut gekontert.“
...über die Qualität der Mannschaft: „Das sind alles wunderbare Jungs, ich erlebe sie jeden Tag im Training, wie sie arbeiten wollen auf dem Platz und wie sie in der Kabine miteinander umgehen.“
Christoph Schösswendter (FC Flyeralarm Admira):
...über das Spiel: „Wir haben eine harte Vorbereitung hinter uns, haben wirklich extrem viel gemacht und dass wir dann so starten können ist natürlich unglaublich.“
...über seine persönliche Situation: „Ich habe jetzt eine lange, harte Zeit hinter mir, umso mehr bin ich froh, dass ich die Chance hier wieder gekriegt habe. Ich glaube, dass ich heute einen ganz guten Einstand gefeiert habe. Das Problem war, dass ich Montag bis Mittwoch mit einer Magen-Darm-Grippe und mit Fieber flachgelegen bin. Ich habe eigentlich gestern zum Trainer schon gesagt, dass es nicht geht.“
...über die Wichtigkeit des Sieges: „Man merkt, dass jedem ein Stein vom Herzen gefallen ist, dass eine riesen Erleichterung da war. Nichtsdestotrotz ist noch nichts erreicht. Wir haben jetzt einmal hart hingearbeitet auf das Startmatch in Innsbruck, haben heute in fast allen Belangen überzeugt. Wir haben ganz verdient gewonnen und da müssen wir nächste Woche anschließen. Qualität ist genügend da, ich glaube es ist vielleicht ein Stück weit die Erfahrung, die gefehlt hat.
…im Videobeitrag vor dem Spiel über seine Rückkehr: „Mir taugt es wirklich brutal. Das schönste Gefühl ist einfach das, dass man hier herkommt und mit offenen Armen empfangen wird, dass man einfach das Gefühl wieder kriegt, man ist wichtig und dass man das Vertrauen wieder bekommt.“
...im Videobeitrag vor dem Spiel über die große Erwartungshaltung in seine Person: „Ich habe es durchaus ein bisschen mitgekriegt. Wobei ich dann natürlich aber schon einmal gesagt habe: Egal, wer da jetzt herkommt zur Admira, ob das ein oder zwei Spieler sind, es wird jetzt nicht so sein, dass der dann die Welt zerreißt oder alles verändern kann. Aber ich bin mir natürlich schon bewusst, was der Verein mit dem Transfer für ein Ziel hat bzw. bewirken wollte und ich stelle mich auch dem Ganzen.“
Patrick Schmidt (FC Flyeralarm Admira):
…über das Spiel: „Die Erleichterung ist riesengroß. Wir haben uns heute wirklich belohnt für 90 Minuten extrem harte Arbeit. Man kann nur gratulieren zu der Leistung der Mannschaft. Ich bin wirklich stolz auf die Burschen.“
...über seinen Treffer zum 1:0: „Ich habe das Spiel begonnen mit zwei Chancen, die ich mir normalerweise nicht entgehen lasse. Da habe ich den Anspruch an mich, dass ich die machen muss. Und ich glaube es zeichnet aber einen Stürmer aus, dass er dann trotzdem in der Partie bleibt und ich habe gewusst, die Jungs geben mir noch ein paar Chancen. Und ich bin froh, dass ich die dritte Chance nutzen konnte.
...über die Rolle seines ehemaligen Mitspielers Manuel Maranda beim 1:0: „Es tut mir natürlich leid für Mani, dass er da ein bisschen unglücklich den Ball rauf kriegt. Ich hoffe, der Wechsel war nicht deswegen, sondern ein taktischer. Aber ich glaube, sein Trainer weiß, dass das passiert im Fußball. Er ist ein super Kicker und ich glaube, er wird seinen Weg weiter gehen, egal ob das 1:0 jetzt vielleicht auf seine Kappe geht oder nicht.“