Martin Scherb: "Jetzt ist die Enttäuschung groß"
CASHPOINT SCR Altach verliert gegen SK Sturm Graz mit 1:2. Die Stimmen der Vorarlberger zur Partie bei Sky Sport Austria HD.
Martin Scherb (Trainer CASHPOINT SCR Altach):
…über das Spiel: „Ich denke aus einer soliden ersten Spielhälfte, wo wir zwei gute Tormöglichkeiten nach Cornern hatte, die wir nicht genutzt haben, gehen wir in Rückstand aus einer Standardsituation. Das darf uns so nicht passieren. Dann hat Sturm aus einem Konter das 2:0 gemacht. Wir haben dann alles versucht, den Anschlusstreffer erzielt. Der Knackpunkt war natürlich dieses 0:1. Das trainieren wir fast täglich, wie wir sowas verteidigen. Umso schmerzhafter ist es, wenn es dann in einem wichtigen Spiel passiert, dass man so ein Gegentor erhält.“
...über die Möglichkeit noch Platz 3 zu erreichen: „Es gibt noch drei Spiele. Jetzt ist die Enttäuschung groß, aber ab morgen schauen wir dann nach vorne und versuchen dann nächste Woche in Mattersburg einen Dreier einzufahren.“
...vor dem Spiel über die Bedeutung von Philipp Netzer für sein Team: „Wenn der Kapitän mit an Bord ist, Philipp mit seiner Erfahrung, ich habe gelesen sein zweihundertfünfzigstes Spiel steht vor der Tür, dann ist es eine große Hilfe und Unterstützung für uns.“
Philipp Netzer (CASHPOINT SCR Altach):
…darüber warum Sturm das Spiel gewonnen hat: „Weil sie effektiver waren. Weil sie unsere Fehler genützt haben und wir mit unseren Chancen wieder nicht effektiv waren. Darum kam dieses Ergebnis zustande. Wir waren denke ich heute die bessere Mannschaft. Trotzdem nützt uns das schlussendlich wieder nichts.“
...über die Leistung seiner Mannschaft: „Ich denke, dass die Leistung okay war. Mittlerweile stört es mich dann schon, wenn die Leistung okay war, das Ergebnis aber nicht. Mir ist es natürlich umgekehrt mittlerweile lieber so, dass das Ergebnis mal stimmt. Wir brauchen jetzt Punkte. Wir haben noch drei Spiele und werden noch einmal alles geben.“
Wenn man im Winter Erster ist und dann nicht international spielt wäre es eine Riesenenttäuschung für uns.
Andreas Lukse (CASHPOINT SCR Altach):
…über seinen Genesungsverlauf und sein Verletzungspech dieses Jahr: „Also ich steige morgen ganz normal ins Mannschaftstraining ein, habe die letzten zwei Wochen gut arbeiten können und den Muskel gut aufgebaut. Ich hoffe jetzt dann, dass ich die Saison fit fertig spielen kann. 2017 ist ein bisschen verhext, also Krankheit und Verletzungen haben sich ein bisschen abgewechselt. So ist es nun einmal im Sport, es geht nicht nur immer steil bergauf so wie im Herbst.“
...darüber ob es eine Enttäuschung wäre die internationalen Plätze zu verpassen: „Absolut, da brauchen wir gar nicht drum herumreden. Wenn man im Winter Erster ist und dann nicht international spielt wäre es eine Riesenenttäuschung für uns.“
Georg Zellhofer (Geschäftsführer Sport CASHPOINT SCR Altach):
...vor dem Spiel über das Verletzungspech von Altach: „Wir haben schon einen breiten Kader, so ist es nicht. Wir geben heute fünf sehr wichtige Spieler vor und trotzdem haben wir immer wieder, gerade in solchen Situationen, gezeigt, dass die Mannschaft dann über sich hinauswachsen kann.“
...vor dem Spiel über die gute Herbstsaison: „Die zweiundvierzig Punkte waren unglaublich. Ich habe oft mit dem Sportdirektor von Red Bull gesprochen. Selbst in einem Meisterjahr haben sie noch nie zweiundvierzig Punkte gehabt, also das ist schon ein sehr schwerer Rucksack gewesen. Wir haben dort auch Spiele gewonnen, die man normal vielleicht nicht gewinnt. Im Frühjahr haben wir die andere Seite kennengelernt.“
...vor dem Spiel über die Verletzung von Boris Prokopic: „Er hat in der Vorbereitungszeit im Winter grandios gespielt. Im Trainingslager hat es auch noch einmal zwei Angebote gegeben für diesen Spieler. Er kann auch den tödlichen Pass in die Tiefe spielen, gerade für einen Dovodan und Ngamaleu. Das sind Bälle die kann er, die spielt er wirklich beidbeinig, oft ein No-Look-Pass, also der tut uns wirklich weh, muss ich zugeben.“