Thomas Silberberger: "Wir sind wir mit zwei blauen Augen aus dem Spiel gekommen"
Wattens liegt im Heimspiel gegen Blau-Weiß Linz dreimal zurück, jubelt aber in der Nachspielzeit über das 3:3. Und das mit einem Mann weniger. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.
Florian Buchacher (WSG Swarovski Wattens):
…über das Spiel: „Wir sind heute nicht so richtig ins Spiel gekommen, es war, glaube ich, nicht unser bester Tag. Wir haben aber tolle Moral bewiesen. Die Tore haben wir uns heute klassisch selber gemacht, die rote Karte hat das nicht leichter gemacht und am Ende hatten wir das Glück mit dem Elfer – darüber sind wir natürlich froh. Es fühlt sich an wie ein Sieg.“
…über den Elfmeter: „Ich glaube nicht, dass man ihn geben muss, aber im Endeffekt interessiert es dann niemanden mehr. Wir haben das 3-3 gemacht und haben den Punkt mitgenommen und das soll uns egal sein.“
Benjamin Pranter (WSG Swarovski Wattens):
…über das Spiel: „Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gespielt. Wir haben uns auch selbst geschwächt durch die rote Karte, was natürlich dann noch schwerer war, aber wir sind extrem glücklich, dass wir das 3-3 noch geholt haben.“
…über sein Elfmetertor: „Natürlich, wenn du in der 93. Minute bei 2-3 einen Elfmeter schießt, da gehen die Nerven, aber ich habe mir vorgenommen, ihn links in die Ecke zuschießen und glücklicherweise hat das geklappt.“
Ich habe mich auch bei der Aufstellung ein bisschen vergriffen, aber im Endeffekt sind wir mit zwei blauen Augen herausgekommen aus dem Spiel.
Wir machen unsere Punkte, aber, wenn wir solche Punkte wie heute liegenlassen, müssen wir sie woanders holen. Weiter geht’s im Schweinsgalopp.
Thomas Silberberger (Trainer WSG Swarovski Wattens):
…über das Spiel: „Der Elfmeter war eine Fehlentscheidung. Wir haben heute zu viele Black-Outs gehabt. Mit den 30 Minuten in Unterzahl ist es für uns aber heute ein Big-Point – ein sehr wichtiger Punkt für unsere Moral. Es war sehr glücklich. Ich habe mich auch bei der Aufstellung ein bisschen vergriffen, aber im Endeffekt sind wir mit zwei blauen Augen herausgekommen aus dem Spiel.“
…über die kommenden Spiele: „Wir werden an der Basis und am Kopf arbeiten. Da wo die Grundtugenden eines jeden Fußballers sind. Da werden wir arbeiten die nächsten drei Tage.“
Thomas Goiginger (FC Blau-Weiß Linz):
…über das Spiel: „So ein Spiel noch aus der Hand geben ist extrem bitter und in der Phase war es einfach gar nicht nötig. Mit einem Mann mehr müssen wir das clever weiterspielen und uns viel besser anstellen. Es war extrem unnötig.“
…über seine Assiststärke: „Das ist gut für die Mannschaft und gut für mich, aber ich konzentriere mich auf Blau Weiß Linz und das ist für mich das Wichtigste.“
Hidajet Hankic (FC Blau-Weiß Linz):
…über den Elfmeter: „Ich glaube, sogar der Schiedsrichter selber hat gesehen, dass es kein Elfmeter war. Sowas ist einfach nur peinlich. Eine absolute Fehlentscheidung.“
Klaus Schmidt (Trainer FC Blau-Weiß Linz):
…über das Spiel: „Nach dem Ausschluss, wo wir in Überzahl waren, hatten wir die eine oder andere Möglichkeit, wo Wattens mit allen Mitteln versucht hat, den Ausgleich zu erzielen und wir waren nicht in der Lage, die Möglichkeiten, die aufgrund der Kontersituationen möglich waren, fertig zu spielen. Dass uns dann der Schiedsrichter mit einem Elfmeter bestraft, der keine war, tut natürlich umso mehr weh. Wir haben uns das Leben aber auch selbst schwergemacht.“
…über die kommenden Spiele: „Am Montag ist Derby und darauf fiebern wir hin. Wir müssen den Kopf freibekommen und am Montag geht es weiter. Das ist der Abstiegskampf. Wir machen unsere Punkte, aber, wenn wir solche Punkte wie heute liegenlassen, müssen wir sie woanders holen. Weiter geht’s im Schweinsgalopp.“
Walter Niedermayr (Vizepräsident FC Blau-Weiß Linz):
…über den Ligaerhalt: „Ich bin überzeugt, dass wir es schaffen, aber es wird sicher noch ein hartes Stück Arbeit.“