Rene Wagner: "So angefressen war ich lange nicht"

Wacker Innsbruck verspielt daheim eine 2:0-Führung gegen Wiener Neustadt, kommt über ein 2:2 nicht hinaus. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

Karl Daxbacher (Trainer FC Wacker Innsbruck):
…über das Spiel: „Es ist natürlich wirklich ärgerlich, dass nach so einer eklatanten Überlegenheit in der ersten Halbzeit und einer 2:0 Führung kein Sieg herausgeschaut hat. Es fühlt sich an wie eine Niederlage. Der Beginn der zweiten Halbzeit war schon nicht so wie ich es mir vorgestellt habe. Da waren schon einige Unsicherheiten drin und aus einem Standard kann man natürlich einmal ein Tor bekommen, das kann passieren, aber die Mannschaft hat dann nicht mehr so selbstbewusst agiert wie in der ersten Halbzeit. Man hat es förmlich gespürt. Wenn wir so unkonzentriert oder so ängstlich weitermachen dann wird es gefährlich. Nach vorne hin haben wir dann auch nicht die klaren Chancen rausspielen können, damit man vielleicht das dritte nachlegt und so ist es zu einem sehr ärgerlichen Unentschieden gekommen.“

...über den Platzverweis von Roguljic: „Der wollte den Spieler nicht anschießen, das war ein Pech. Der Patrick Eler hat einen Ball geholt, obwohl wir uns hinten schon einen aufgelegt haben und er wollte eigentlich nur schnell schauen, dass der Ball rauskommt. Natürlich, wenn er ihn aus drei Metern voll anschießt kann man eine rote Karte geben, aber das war sicher nicht Absicht.“

...vor dem Spiel über den SC Wiener Neustadt: „Die haben einen sehr guten Herbst hingelegt und können mehr als sie im Moment zeigen.“

Erste Halbzeit war von uns in Wahrheit gar nichts. So angefressen war ich schon lange nicht, weil die Leistung war nicht in Ordnung, aber zweite Halbzeit sind wir aufgewacht.

Rene Wagner, SCWN-Coach

Rene Wagner (Trainer SC Wiener Neustadt):
…über das Spiel: „Erste Halbzeit war von uns in Wahrheit gar nichts. So angefressen war ich schon lange nicht, weil die Leistung war nicht in Ordnung, aber zweite Halbzeit sind wir aufgewacht und haben unseren Job richtiggemacht. “

...über die Bedeutung des Punktes im Abstiegskampf: „Der kann goldwert sein. Das könnte in Wahrheit ein Jackpot sein. Ich glaube die anderen Mannschaften holen hier nicht so leicht Punkte.“

...über die frühen zwei Wechsel: „Natürlich. Ich musste etwas ändern, denn es war nicht unser Spiel. So kann man einfach nicht spielen. Da muss ich als Trainer irgendwie reagieren, ich habe mich so entschieden und die Entscheidung war, glaube ich, richtig.“

Sargon Duran (SC Wiener Neustadt):
...über das Spiel: „Es ist für uns wie ein Sieg, wie drei Punkte, wenn wir nach dieser ersten Halbzeit zurückkommen, wo keiner mit uns gerechnet hat, dass wir dann so ein Gesicht zeigen. Wir haben denke ich Charakter bewiesen. Wir hatten in der ersten Halbzeit keinen Zugriff, haben nur verschoben, sind aber nicht in die Zweikämpfe gekommen, haben keinen Druck auf den Ballführenden ausgeübt und deswegen haben sie mit uns gespielt. Zweite Halbzeit war das natürlich ganz anders.“

...über die Bedeutung des Punktes: „Wichtig war dieser Punkt für die Moral. Dass wir einfach wieder an uns selbst glauben und sehen, dass wir es können.“

Manfred Fischer (SC Wiener Neustadt):
...über das Spiel: „Es ist ein unglaubliches Gefühl. Wenn man denkt, dass wir 0:2 hinten waren und eigentlich überhaupt keinen Zugriff gehabt haben und dann so zurückkommen, zwei Tore schießen ist natürlich ein Wahnsinn.“

...über sein Tor: „Ich bin wirklich extrem froh, dass ich jetzt ein Tor gemacht habe, weil ich ja schon länger warte. Ich bin froh, dass ich das der Mannschaft zurückgeben konnte.“

Alfred Tatar (Sky Experte):
...über die Bedeutung von Eler für die Innsbrucker Mannschaft: „Mit Eler hat Innsbruck momentan die Lebensversicherung. Er trifft, er ist ein hervorragend disponierter Stürmer, wenn man ihn lässt und die Wiener Neustädter lassen ihn.“

 

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