UEFA-Präsidentenwahl: ÖFB legt sich nicht fest
Im Rennen um die Präsidentschaft des Europäischen Fußball-Verbandes treten morgen beim a. o. UEFA-Kongress in Athen der Präsident des Niederländischen Fußballverbands, Michael van Praag, und der Präsident des Slowenischen Fußballverbands, Aleksander Čefer
Das ÖFB-Präsidium hat in seiner Sitzung am letzten Freitag keine zwingende Wahlempfehlung hiefür vorgegeben. Vielmehr wurde beschlossen, dass von der ÖFB-Delegation unter der Leitung von Präsident Leo Windtner mit den beiden Kandidaten noch ein abschließendes Gespräch geführt wird. Dabei soll eine Klarstellung erfolgen, welche Haltung die beiden Kandidaten jeweils zur Reform bzw. weiteren Entwicklung der Champions League haben und wie sie sich die Unterstützung der kleineren und mittleren Nationalverbände durch die UEFA in Zukunft vorstellen. Das Präsidium hat die Ermächtigung erteilt, nach diesen Gesprächen eine entsprechende Entscheidung zugunsten jenes Kandidaten zu treffen, der die ÖFB-Interessen in Zukunft besser vertreten wird. Der neue UEFA-Präsident wird beim morgigen außerordentlichen UEFA-Kongress gewählt, der im Hotel Grand Resort Lagonissi in Athen, Griechenland, stattfindet.
Laut einstimmenden Medienberichten gilt der Slowene Aleksander Ceferin als Favorit für die Nachfolge von Michel Platini.