Kommt die Fusion zwischen Wacker Innsbruck und Wattens?
Wieder einmal wird in Tirol eine enge Kooperation zwischen Wacker Innsbruck und Wattens diskutiert. Im Hintergrund sollen laut Tiroler Tageszeitung bereits Gespräche laufen. Heute haben dazu die beiden Klubs in einer Aussendung reagiert.
In dem Artikel der Tiroler Tageszeitung heißt es unter anderem: Eine Fusion nach Vorbild der Tiroler Bundesliga-Handballer (Schwaz/HIT) schwebt Mitinitiatoren wie LHStv. Josef Geisler vor, im Hintergrund laufen bereits intensive Gespräche über eine Kooperation nach der Ligareform 2018/19. „Es muss im Sinne aller sein, die Kräfte zu bündeln", meinte der Zillertaler. Vor allem der Profibereich soll diesem Konzept zu folge künftig nur noch mit einer Mannschaft den Tiroler Fußball vertreten, wie es einem 10-Punkte-Plan niedergeschrieben ist.
Zum heutigen Artikel der Tiroler Tageszeitung über eine mögliche Kooperation zwischen den beiden Tiroler Fußball Aushängeschildern hält der FC Wacker Innsbruck fest: „Der FC Wacker Innsbruck versteht sich als eigenständiger Mitgliederverein und in diesem Sinne werden wir auch handeln. Wir nehmen die politischen Ambitionen „die Kräfte zu bündeln” zur Kenntnis, wollen aber in entsprechende Gespräche eingebunden werden. Grundsätzlich stehen wir einer Bündelung von Synergien und Ressourcen im Sinne des Spitzenfußballs in Tirol immer zur Verfügung. Im Rahmen des Projekts „Profiles – going for goals“ wird diese Zusammenarbeit bereits erfolgreich gelebt. Darüber hinaus sehen wir in vielen, weiteren Bereichen enge Kooperationsmöglichkeiten und freuen uns auf gemeinsame Gespräche auf Augenhöhe mit den Verantwortlichen der WSG Wattens und der Tiroler Landespolitik.“
"Keine konkreten Gespräche"
"Bisher haben keine konkreten Gespräche stattgefunden, die ein solches Bündnis zum Thema gehabt hätten. Deshalb können wir derzeit auch nichts dazu sagen. Festhalten möchte ich, dass wir alle unsere Mitkonkurrenten zutiefst respektieren und niemanden, wie in den Medien geschrieben, als Feindbild ansehen. Ende November wird es, wie medial richtig erwähnt, ein Gespräch zwischen Verantwortlichen der WSG Wattens und der Landespolitik geben. Dieses Gespräch haben wir lange und aktiv gesucht. Dort werden wir unsere Visionen kommunizieren. Sollte es Neuigkeiten oder Entwicklungen geben, werden es – wie gewohnt - unsere Fans als erste erfahren", so Diana Langes, Präsidentin der WSG Swarovski Wattens.