55% der Deutschen wollen Franz Beckenbauer den 'Kaiser' streitig machen

Wie in der vergangenen Woche bekannt wurde, hat Franz Beckenbauer in seiner Zeit als Chef des Organisationskomitees der Fußballweltmeisterschaft 2006 vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) offenbar 5,5 Millionen Euro bekommen - obwohl er stets beteuert hatte, d

 

Weil Beckenbauer im Vorfeld der WM-Vergabe nach Deutschland schon einmal in eine dubiose Finanztransaktion verstrickt war, sind 55 Prozent der Befragten der Auffassung, sein Ehrentitel "Kaiser" sei nicht mehr gerechtfertigt. Vor allem die über 59-Jährigen sprechen sich mit 71 Prozent für eine "Abdankung" von Kaiser Franz aus. Dass Beckenbauer diesen Spitznamen immer noch zu Recht trägt, finden insgesamt 35 Prozent. Zehn Prozent haben dazu keine Meinung.

 

Fast zwei Drittel (64 Prozent) der Bundesbürger würden es aber begrüßen, wenn sich Deutschland erneut für die Ausrichtung einer Fußballweltmeisterschaft bewerben würde - trotz des Verdachts des Stimmenkaufs bei solchen WM-Vergaben. Für eine weitere Bewerbung plädieren mit 76 Prozent überdurchschnittlich häufig jene Befragten, die sich stärker für Fußball interessieren.

 

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte am 15. und 16. September 2016 im Auftrag des Magazins stern 1002 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

 

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