'Ich wünsche Fuchs den Titel – aber die Punkte bleiben in Watford'

Abhaken und den Kopf wieder nach vorne richten – so lautet die Devise von Nationalspieler Sebastian Prödl nach dem mehr als unglücklichen 0:1 bei Manchester United. Bereits am Samstag (17.30 Uhr live auf Sky Sport1) wartet auf die „Hornets“ aus Watford al

 

„Es ist ärgerlich und ich bin sehr enttäuscht, dass wir in Manchester nicht gewonnen haben. Eigentlich hätte wir zur Pause 3:0 führen müssen. Wir haben das Spiel klar dominiert und in Old Trafford ist es schon sehr leise geworden“, sagt der souverän und fehlerlos agierende Prödl, dem noch dazu ein klarer Elfmeter verweigert wurde, als er in aussichtsreicher Position am Fünfereck von Matteo Darmian niedergerissen worden war. „Vielleicht klappt es dann eben gegen Leicester mit meinem ersten Tor in der Premier League.“

 

Manchester United´s Shootingstar Marcus Rashford machte gegen den Österreicher keinen Stich – am Samstag kommt mit Überflieger Jamie Vardy ein noch schwereres Kaliber nach London. „Ich habe noch nie gegen ihn gespielt. Er ist 90 Minuten unterwegs, geht in extrem viele Sprints und gibt nie auf“, beschreibt Prödl die Qualitäten des englischen Nationalspielers.

 

„Wir wollen die besten Teams der Liga fordern und uns präsentieren. Dass Leicester die Premier League anführt, ist für mich keine Überraschung mehr. Sie sind zu Recht Erster und punkten am konstantesten. Aber vor unseren eigenen Fans wollen wir die 40-Punkte-Marke knacken, um dann im Finish entspannt spielen zu können“, hofft der 28-jährige Innenverteidiger.

 

Natürlich freut sich Prödl auch auf das Wiedersehen mit Leicester´s Christian Fuchs. „Wir haben regelmäßig Kontakt und ich wünsche ihm den Meistertitel, aber diesmal bleiben die Punkte in Watford.“