Youth League: Salzburg schießt Wolfsburg ab
Coach Rene Aufhauser, der 14 „Homegrown“-Kickereinsetzte – sprich mindestens zwei Jahre im Klub-Nachwuchs dabei, sieht, wie seine Truppe den Nachwuchs der Wolfsburger schwindelig spielt und souverän den zweiten UEFA Youth League-Sieg einfährt. (Text: Aussendung Red Bull Salzburg)
Die U19 des FC Red Bull Salzburg startete in Grödig agil, die Wolfsburger kamen nur schwer ins Spiel. Federico Crescenti verzeichnete die erste nennenswerte Gelegenheit, dessen scharfe Hereingabe segelte allerdings an Freund und Feind vorbei. Die Jungbullen dominierten das Geschehen und brachten die Gäste-Hintermannschaft regelmäßig in Verlegenheit: Crescenti empfing einen Steilpass und steuerte alleine auf Keeper Schulze zu – Lang rauschte heran und stieß ihn in der Box unsanft um … die Pfeife des Unparteiischen blieb überraschenderweise stumm. Die Aufhauser-Elf ließ sich davon nicht beirren: Elias Havel wirbelte mit einem Energieanfall in die Gefahrenzone, nach einem Pörner-Hoppala ferserlte Crescenti das Rund aus kurzer Distanz Richtung Gehäuse – Schulze hielt die Null. Allerdings nur kurzzeitig: Justin Omoregie trat einen 18-Meter-Freistoß, via Meier-Ellbogen schlug die Kugel im Tormanneck ein – der perfekte Schlusspunkt des ersten Abschnitts (37.).
Zwei weitere Tore nach der Pause
Luka Reischl hatte den Ball kurz nach Wiederanpfiff – sein Abschluss zischte über die Querlatte. Die Autostädter kamen nun auch ins letzte Drittel: Eine Flanke an den zweiten Pfosten übernahm Ambros per Kopf, Schlussmann Adam Stejskal verhinderte den Einschlag . In einer von Härteeinlagen geprägten Partie verantwortete Crescenti die fußballerischen Momente: Erst setzte Omoregie den Knipser traumhaft in Szene, dann lancierte ihn Havel per Steilpass. Allerdings fehlte erst die Präzision, dann die Ruhe vor dem Tor. Im Anschluss ließ MacNulty die Rustikalität wieder aufleben: Nach einem schusseligen Ballverlust zog er Havel zu Boden – Gelb-Rot für den Wolfsburger (73.).
In Unterzahl fehlte den Deutschen erst recht die Durchschlagskraft. Ein Goldgriff von Coach Rene Aufhauser avancierte letztlich zum Todesstoß: Omoregie drang über links in den Sechzehner ein und entdeckte Daniel Owusu am zweiten Pfosten – völlig unbedrängt schob der Joker mit seinem ersten Ballkontakt ein (81.). Der Deckel war zwar ohnehin schon drauf, Omoregie traf in der 88. Minute zum 3:0-Endstand.