Nächster Schritt aus LASK-Krise: Bei Rapid "was mitnehmen"
Der LASK schafft mit dem Sieg gegen die WSG Tirol im Cup einen Schritt aus der Krise. Die Leistung will man in der Liga gegen Rapid bestätigen.
Noch im Frühjahr sah es nicht ganz so aus, als dass ein Cup-Spiel zwischen dem LASK und der WSG Tirol Bundesliga-12. gegen 11. sein würde. Und auch das Spiel Rapid gegen LASK am Sonntag geht, der SCR ist 10., als Kellerduell durch. Beide haben mit den Aufstiegen einen Schritt aus der Krise gemacht, die Athletiker wollen nachlegen. "Wir hatten genau die richtige Einstellung. Jeder hat für jeden gehackelt, jeder hat sich für den anderen reingehaut. Nur so geht's: Arbeiten, arbeiten, arbeiten", sagt Peter Michorl im 'ORF' nach dem Spiel.
Schritt in die richtige Richtung
"Es war ein Schritt in die richtige Richtung, vor allem erste Halbzeit war das sehr stark, da müssen wir höher führen. Wir haben uns durch das Gegentor nicht verunsichern lassen", attestiert Michorl. Einen Sitzer entschärfte Keeper Schlager, das hätte nicht sein müssen: "Ich war nicht cool genug vor dem Tor, ich kann alleine vier Tore machen." Interimstrainer Andreas Wieland will nun gegen Rapid nachlegen. ""Die Erleichterung ist groß, aber wir können uns nur kurz freuen, weil es geht schon wieder Schlag auf Schlag. Der volle Fokus liegt auf Sonntag bei Rapid", so der Coach.
In Hütteldorf ist es nie leicht, aber allgemein gilt für Wieland: "Nach einer Niederlage ist nicht alles schlecht und nach einem Sieg ist nicht alles gut." Und Michorl schließt: "Gegen Rapid wird es eine schwere Aufgabe, aber sie sind auch nicht in bester Verfassung. Wenn wir so auftreten wie im Cup, können wir dort was mitnehmen."