Didi Kühbauer: "Natürlich sind wir qualitativ besser"
Zum Abschluss des Achtelfinales im diesjährigen UNIQA ÖFB Cup gastiert der SK Rapid am Donnerstag (Ankick 18:00 Uhr) beim SKU Amstetten. (Text: Aussendung SK Rapid)
Die Begegnung ist in Konferenz mit dem parallel ausgetragenen Match zwischen dem LASK und der WSG Tirol in ORF 1 zu sehen, ÖFB TV (oefb.tv) überträgt die Partie zudem in voller Länge als Livestream (kostenfrei, lediglich eine Registrierung mit e-mail-Adresse ist notwendig). Für Grün-Weiß ist es im traditionsreichen Pokalbewerb das bereits dritte Gastspiel in der Ertl-Glas-Arena im Mostviertel. 2014 und 2015 waren jeweils Zusatzschichten notwendig, um in die nächste Runde einzuziehen, zuerst in der Verlängerung (Goldtor von Christopher Dibon in der 117. Minute), ein Jahr später ging es nach einem 1:1 nach Verlängerung und früher Roter Karte (17. Minute) gegen Mario Sonnleitner sogar ins Elfmeterschießen, in dem Richard Strebinger den entscheidenden Versuch der Hausherren abwehren konnte. Die Niederösterreicher, derzeit auf Rang 6 der ADMIRAL 2. Liga und am letzten Spieltag vor eigenem Publikum mit 2:0 gegen die Young Violets siegreich, sind im laufenden ÖFB Cup noch ohne Gegentor. Einem 3:0 beim FC Deutschkreuz in der 1. Runde folgte im September ein 1:0 gegen den FC Wacker Innsbruck im Heimstadion. Rapid kam über ein 6:0 gegen die Wiener Viktoria und einem 2:1-Auswärtssieg bei der Admira ins Achtelfinale.
Überraschungen vermeiden
Cheftrainer Didi Kühbauer meint im Vorfeld des Gastspiels beim SKU: „Unser Ziel ist natürlich ganz klar der Aufstieg, auch wenn wir wissen, dass es gegen einen Underdog auswärts im Cup immer eine schwierige Aufgabe sein kann. Amstetten hat sich in der 2. Liga seit einigen gut bewährt, aber natürlich sind wir qualitativ besser. Im Cup, das wissen wir alle sehr gut, können aber immer Überraschungen passieren, doch das wollen wir natürlich vermeiden.“
Personell muss der grün-weiße Coach in der Innenverteidigung auf das bewährte Duo Maximilian Hofmann und Leo Greiml ebenso wie auf Christopher Dibon verzichten müssen, auch Kevin Wimmer, der sich beim Aufwärmen in Hartberg verletzte, ist fraglich. Dazu fehlen u.a. auch die zentralen Mittelfeldspieler Dejan Petrovic (nach Bänderriss im Knöchel) und Lion Schuster (nach Ödem im Kniebereich). „Aber wir haben immer noch genügend gute Spieler, die morgen auch ein gutes Spiel abliefern werden“, so Didi Kühbauer abschließend.