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Gerhard Struber bestätigt Anfragen aus England, Deutschland und Österreich

Österreichs Trainerexport Gerhard Struber führte die New York Red Bulls ins Playoff, wo man gegen Philadelphia ausschied. Wie geht es mit ihm weiter?

"Es gibt Anfragen aus England, Deutschland und Österreich. Das ehrt mich sehr, aber in New York habe ich mich sehr gut eingelebt und eine Mannschaft, die auf mehr hoffen lässt. Für mich ist ganz entscheidend, dass wir uns massiv verstärken, um dem gerecht zu werden, was wir alle wollen. Nämlich, um den Titel zu spielen", erklärt New York Red Bulls-Trainer Gerhard Struber auf seine Zukunft angesprochen im 'Kurier'. Etwas überrascht zeigt er sich übrigens vom Niveau in der MLS: "Das ist richtig hoch. Wir hatten zuletzt immer volles Haus, ganz egal ob in Washington, Nashville oder Philadelphia."

Volles Haus? Derzeit in Österreich nicht möglich, was auch mit dem schleppenden Impffortschritt hierzulande zusammen hängt. Er selbst habe bereits den Drittstich bekommen und sieht die Impfung für die Spieler quasi als unausweichlich an: "Die Liga legt großen Wert darauf. Wir hatten bei New York eine gute Impf-Strategie und Ärzte, die tolle Aufklärungsarbeit geleistet haben, sodass wir eine hundertprozentige Durchimpfungsrate hinbekommen haben. Ungeimpfte hätten es aber auch schwierig, weil sie aufgrund der vielen Flugreisen durch verschiedene Bundesstaaten regelmäßig in Quarantäne müssten."

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