ÖFB: Neue Einteilung der Nachwuchsnationalteams

Der ÖFB veröffentlicht am Donnerstag die neue Einteilung für die Nachwuchsnationalteams. Für zwei Teams beginnt im Herbst die EURO-Quali. (Text: Aussendung ÖFB)

Die Nachwuchs-Nationalteams starten mit 1. Juli in die neue Länderspielperiode. Somit rücken die jeweiligen Jahrgänge eine Altersstufe nach oben. Nachdem die letzten eineinhalb Jahre besonders im Nachwuchsfußball von der Corona-Pandemie geprägt war, hoffen die U-Teams, dass sie ab Herbst wieder zur Normalität zurückkehren können.

U19

Als U19-Nationalteam geht künftig der Jahrgang 2003 an den Start. Die Auswahl von Teamchef Martin Scherb ist einer der beiden Pflichtspieljahrgänge. Im Oktober trifft die U19 in der EURO-Quali beim Mini-Turnier in Ungarn auf die Gastgeber, Belarus und Estland. Der Jahrgang 2003 war einer jener, der bereits einmal aufgrund von Corona auf eine EURO verzichten musste. Im Frühjahr 2020 hätte auf die Scherb-Elf, als damalige U17, auf dem Weg zur UEFA U17 EURO 2020 in der Eliterunde ein Heimturnier gegen Deutschland, Niederlande und Portugal gewartet. Die Teilnahme an einer Europameisterschaft soll nun als neues U19-Team nachgeholt werden.

U18

Teamchef Hermann Stadler rückt mit seinen Burschen des Jahrgangs 2004 in das U18-Nationalteam auf. Für den erfahrenen Teamchef beginnt im Herbst bereits die Vorbereitung auf die Pflichtspiele, die in einem Jahr als U19 folgen. Im Oktober 2020 bestritt der Jahrgang 2004 zuletzt ein offizielles Länderspiel (1:0-Sieg gegen die Slowakei). Im Herbst 2021 sollen nun endlich wieder Vergleiche gegen Alterskollegen aus anderen Ländern auf dem Programm stehen. Während der Pandemie bestritt die Auswahl entweder interne Testspiele, oder trat gegen Akademie-Teams an. Nun folgen die Standortbestimmungen, wie sich die Pandemie auf das Team ausgewirkt hat.

U17

Pflichtspieljahrgang Nummer zwei - und das, ohne jemals in einem offiziellen Länderspiel gemeinsam auf dem Platz gestanden zu haben. Auf Teamchef Oliver Lederer wartet eine große Herausforderung. Im Frühjahr übernahm er den Jahrgang 2005, der jetzt das U17-Nationalteam stellt. Zwar konnte Lederer sein Team zu Lehrgängen versammeln, ein "richtiges" Testspiel gab es coronabedingt jedoch keines. Wie für die U19, wird es auch für die U17 im Oktober ernst. In der ersten Runde der Qualifikation zur UEFA U17 EURO 2022 trifft Österreichs Nachwuchs bei einem Heimturnier auf Slowenien, die Färöer und den Kosovo.

U16

Ebenfalls noch nie ein offizielles Länderspiel bestritten hat der Jahrgang 2006, der von Teamchef Manfred Zsak betreut wird. Nach einigen Lehrgängen als U15, soll im Herbst als neues U16-Nationalteam der erste Vergleich auf internationaler Bühne folgen. Ähnlich wie beim U18-Team geht der Blick dabei bereits in die Zukunft. Als U17 wartet im kommenden Jahr eine EURO-Quali auf den Jahrgang. Zsak und sein Trainerteam werden bis dahin in Testspielen die ideale Auswahl für die Pflichtspiele herausfiltern. Die Reise der Talente des 2006er-Jahrgangs als Nationalteam hat gerade erst begonnen. Es warten noch große Herausforderungen.

U15

In ein neues Abenteuer startet auch der Jahrgang 2007. Ab Herbst wird dieser Jahrgang das U15-Nationalteam und damit das jüngste Nachwuchsteam des ÖFB stellen. Betreut werden die neuen Talente von Teamchef Martin Scherb und seinem bestens eingespielten Betreuerstab. Zunächst wird es Sichtungslehrgänge geben, um die besten Kicker des Landes genauer unter die Lupe zu nehmen. Läuft alles nach Plan, dann steht im November bereits das erste Länderspiel für die neue U15 auf dem Programm.

 

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