Schöttel: Bei Erfolg bleibt Foda
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Schöttel: Bei Erfolg bleibt Foda

Bei einem Medientermin am Donnerstag bestätigte ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel, dass Franco Foda weiterhin Trainer des Nationalteams bleiben werde.

Ziel des ÖFB ist die Teilnahme an der WM 2022 in Katar. Franco Foda wird bis zu den möglichen Playoffs aufgrund des Sieges in der Nations League im März 2022 Teamchef bleiben. Das bestätigte Sportdirektor Peter Schöttel am Donnerstag. Nur wenn zwei Teams aus den fünf Topteams Frankreich, Italien, Spanien, Belgien und Wales ihre Quali-Gruppen nicht auf einem der ersten zwei Plätze beenden, würde das ÖFB-Team noch aus der Liste für die Playoffs rutschen, die im März 2022 in drei Viererturnieren ausgespielt werden. Der Vertrag des Teamchefs würde nicht nur bis zum Ende der WM-Qualifikation im November laufen, sondern sich bei Erreichen der folgenden KO-Spiele für diese verlängern sowie für die WM, so man sich erfolgreich qualifiziert.

 

Euro-Bilanz

Schöttel zog auch eine Bilanz zur Euro, bei der Österreich erstmals in die KO-Phase kam. "Wir haben die Lehren aus dem März gezogen", erklärte er. Vom Nachrichtenmagazin 'Profil' ins Spiel gebrachte Mitspracherechte der Spieler gab es nicht, das sei "absurd". Der Teamchef entscheide alleine. Das Auftreten gegen Italien hatte ihn beeindruckt, Foda habe das Team gut eingeschworen und auf einen Sieg eingestellt - de facto war es ja ein Duell zwischen deutscher Bundesliga und italienischer Serie A: "Das war auch nicht aufgesetzt. Franco hat ihnen das sehr gut mitgegeben vor Italien."

Vom Transferfenster erhofft er sich noch bessere Klubs für einige Akteure: ""Es wäre extrem spannend und hilfreich, wenn wir uns da ein bisschen breiter aufstellen würden."

 

90minuten.at-exklusiv