Rapid für Barisic gegen Sparta Prag "sicher nicht Favorit"
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Rapid für Barisic gegen Sparta Prag "sicher nicht Favorit"

Am Dienstagabend geht es los für den SK Rapid im Spiel um die Europacup-Millionen. Wird die Hürde Sparta Prag genommen, winkt ein Duell mit AS Monaco.

Am Dienstagabend trifft der SK Rapid auf Sparta Prag. Eine gute Mannschaft, drei Spieler nahmen an der Europameisterschaft teil: Sturm-Talen Adam Hlozek, Innenverteidiger Ondrej Celustka (beide Tschechien) und David Hancko (Slowakei), ebenfalls Innenverteidiger. Laut SK Rapid-Sportchef Zoran Barisic eine "teurere Mannschaft" als die eigene, trotzdem traue er seiner Mannschaft den Aufstieg zu,  "obwohl wir sicher nicht als Favorit ins Spiel gehen". Aus der Reserve lässt er sich im 'APA'-Gespräch nicht locken: "Wir wollen in eine europäische Gruppenphase kommen, dort wollen wir eine gute Figur abgeben."

 

Kaderplanung mit Corona und Europacup

Generell wolle man bei Rapid in kleinen Schritten denken und "nicht goschert sein und irgendetwas hinausposaunen. Wer hoch fliegt, der fällt dann auch sehr hart." Diese Einstellung passe zum Arbeiterverein aus Wien-Penzing, so Barisic. Und sie beeinflusse die Kaderplanung. Ullmann, Kara und Fountas waren immer wieder Gegenstand von Transferspekulationen, eine möglichst hochklasssige Gruppenphase kann wohl helfen. Coach Kühbauer hofft sogar noch einmal auf Verstärkung: "Wenn der eine oder andere noch kommen würde, hätte ich auch nichts dagegen."

Dass es auch nach dem Demir-Wechsel zu Barca Spekulationen gibt, nimmt Barisic wiederum sportlich: "Wenn du eine gute Mannschaft hast, wo der eine oder andere auf sich aufmerksam macht, dann ist das ja nur gut und positiv. Das ist ja auch eins unserer Geschäftsfelder, von denen wir leben."

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