30 Millionen zu wenig für Sasa Kalajdzic?
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30 Millionen zu wenig für Sasa Kalajdzic?

Zwar sollen 30 Millionen Euro für den ÖFB-Legionär zu wenig sein, dennoch gibt es eine Schmerzgrenze.

Seit einigen Wochen gibt es mehrere Gerüchte um einen Wechsel von Sasa Kalajdzic. Dennoch bleibt man beim VfB Stuttgart gelassen. Sportdirektor Sven Mislintat macht sich keine Sorgen. Er meinte: "Es ist nicht jederzeit möglich, sondern nur mit unserer Zustimmung, daher: nein. Sorgen würde mir bereiten, wenn wir nicht schon 38,5 Millionen Euro erwirtschaftet hätten. Das war das Wichtigste, um den Verein wirtschaftlich zu gesunden, und bedeutet: Schutz unserer Mitarbeiter, Schutz der Gehälter unserer Mitarbeiter und Spieler, Erhalt der wirtschaftlichen Handlungsfähigkeit."

Bis zum 31. August ist das Transnferfenster offen. Würde am 30. August ein Topklub 30 Millionen Euro für den ÖFB-Legionär bieten, so lautet die Antwort von Mislintat: "Dann wären das zwei Neins. Zu einem so späten Zeitpunkt Ersatz zu bekommen, ist sehr schwer bis unmöglich. Und: 30 Millionen würden nicht reichen."

Allerdings soll es eine Schmerzgrenze geben. Dazu wählt der Sportdirektor ein prominentes Beispiel: "Nehmen wir Erling Haaland. Bisher heißt es, der BVB verkauft ihn nicht. In manchen Medien, auch im Kicker, wird gemeldet, dass es ab nächstem Jahr ein Ausstiegsszenario für 75 oder 80 Millionen gibt. Wenn jetzt ein Klub 175 Millionen hinlegen sollte: Kann man es sich erlauben, für ein Jahr auf 100 Millionen zu verzichten? Es gibt Schmerzgrenzen, aber wir sind zumindest in der Lage, diese hochzusetzen."

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