WAC ist nun "jünger, physisch stärker und schneller"

WAC-Trainer Ferdinand Feldhofer und Präsident Dietmar Riegler sprechen über die Transferzeit bei den Wolfsbergern sowie die neue Ausrichtung.

Shon Weissman kam ablösefrei, spülte nach nur einem Jahr kolportierte sechs Millionen Euro in die Kassen des WAC. Ein System, das gefällt, wie Präsident Dietmar Riegler in der 'Kärntner Krone' ausführt: "Das ist unser neues Credo. WAC soll ein Sprungbrett sein." Die Neuzugänge sind folgerichtig jung und könnten diesen Weg auch gehen. Matthäus Taferner (19), Dejan Jovlejic (21), Dario Vizinger (22), Luka Lochoshvili (22), Eliel Peretz (23), Guram Giorbelidze (24) und Dominik Baumgartner (24) sind allesamt in einem Alter, das Entwicklung zulässt und eine Wertsteigerung. Die Verhandlungen mit Vizingers Ex-Klub wären allerdings fast gescheitert, wie Riegler erzählt - der Stürmer wollte unbedingt kommen.

 

Jünger, schnellere, stärker

Doch nicht nur das Finanzielle stand im Vordergrund. Wie Trainer Ferdinand Feldhofer erklärt, ging es auch um einige Komponenten im Spiel des Ligadritten der abgelaufenen Saison. "Wir haben uns verjüngt - das war der Plan. Wir sind physisch stärker und schneller", erklärt er, insistiert aber auch: "Ich wollte bewusst Spieler, deren Wert sich steigern, mit denen der Klub einen finanziellen Gewinn machen könnte."

Und während die anderen vier Vertreter noch in der Europa League-Quali spielen, können die Wolfsberger auf die Gruppenphase warten. Ein bisschen Zeit braucht das Team wohl noch, um sich zusammen zu finden. Gegen den Regionaligisten Neusiedl gab es zwar ein 5:2, die Lavanttaler mussten aber in die Verlängerung.

 

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